Nürnberger Taxizentrale legt Konzept für Impfschutzfahrten vor

Die Vorstände der Taxi-Zentrale Nürnberg eG haben ihrer Stadtverwaltung ein detailliertes Konzept zur Abwicklung von Fahrten zu den Corona-Impfzentren vorgelegt.

Die Vorstände Reinhold Gast (l.) und Christian Linz haben für die Stadtratssitzung ein genaues Konzept zur Abwicklung von Taxifahrten zu Impfzentren erarbeitet. (Foto: Dietmar Fund)
Die Vorstände Reinhold Gast (l.) und Christian Linz haben für die Stadtratssitzung ein genaues Konzept zur Abwicklung von Taxifahrten zu Impfzentren erarbeitet. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Reinhold Gast und Christian Linz, die beiden Vorstände der Taxi-Zentrale Nürnberg eG, haben der CSU-Fraktion im Nürnberger Stadtrat, die den Oberbürgermeister stellt, nach einem Gespräch über die prekäre Lage des Taxi-Gewerbes kurzfristig ein detailliertes „Kurzkonzept“ für die Abwicklung von „Impfschutzfahrten“ mit dem Taxi vorgestellt. Es wird nach Informationen von Christian Linz voraussichtlich in der Stadtratssitzung am 25. Januar 2021 behandelt werden. An diesem Termin tagt der zu einem „Ferienausschuss“ verkleinerte Stadtrat und greift gleich eingangs die aktuelle Corona-Situation auf.

Das Konzept baut auf den „Safe-Taxis“ auf, die eine Trennvorrichtung haben und regelmäßig desinfiziert werden und deren Fahrerinnen und Fahrer eine Schutzmaske tragen. Die Zentrale vermittelt sie gezielt und bietet nun an, für Impfberechtigte eine spezielle Rufnummer einzurichten, unter der sie unter dem Stichwort „Impfschutzfahrt“ ein Taxi für die Fahrt zum Impfzentrum bestellen können.

Die erste Alternative: Der Taxifahrer, der den Fahrgast abgeholt hat, soll am Ziel den zugehörigen Fahrauftrag der Zentrale erhalten und ausfüllen. Für die Rückfahrt soll dann das Impfzentrum die Taxi-Zentrale anrufen. Die Fahraufträge für die Hin- und Rückfahrten könnte die Zentrale dann monatlich der Kostenstelle der Stadtverwaltung zuordnen.

Als zweite Alternative bietet die Taxi-Zentrale Nürnberg eG an, analog zu bisherigen Rechnungsfahrten im Auftrag der Stadt mit Berechtigungsscheinen zu arbeiten, die in diesem Fall zusammen mit der Einladung zum Impftermin verschickt werden sollten. Sie wären dann nur am Tag der Impfung gültig und müssten ebenfalls vom Taxifahrer ausgefüllt werden, der sie dann bei der Zentrale zur Abrechnung einreicht.

Die beiden Zentralenvorstände bieten der Verwaltung auch an, mit ihrer „Taxi-Aufsicht“ für eine ordnungsgemäße Abwicklung am Impfzentrum zu sorgen. Außerdem betonen sie, dass sie über ihre Dokumentation missbräuchliche Verwendungen der Rechnungsformulare ausschließen und mit ihrer Tracking-Funktion nachvollziehen können, wer bestimmte Fahrten unternommen hat und gegebenenfalls in die Kontakt-Nachverfolgung mit einbezogen werden könnte.

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