Frankfurt/Main zahlt Taxifahrten zur Impfung

Über 80 Jahre alte Bürgerinnen und Bürger bekommen jeweils vier Gutscheine für die Hin- und Rückfahrt zu den beiden Corona-Impfterminen.

Die Frankfurter Sozialreferentin Daniela Birkenfeld hat 2020 weniger Geld für Fahrten Gehbehinderter gebraucht und hat deshalb eine pragmatische Lösung für Impffahrten von Seniorinnen und Senioren gefunden. (Foto: Stadt Frankfurt am Main)
Die Frankfurter Sozialreferentin Daniela Birkenfeld hat 2020 weniger Geld für Fahrten Gehbehinderter gebraucht und hat deshalb eine pragmatische Lösung für Impffahrten von Seniorinnen und Senioren gefunden. (Foto: Stadt Frankfurt am Main)
Dietmar Fund

Für die Fahrt zum Impfzentrum in der Festhalle auf dem Messegelände schickt die Stadt Frankfurt am Main auf Wunsch den über 80 Jahre alten Bürgerinnen und Bürgern jeweils vier Gutscheine für zwei Hin- und Rückfahrten im Taxi zu. Sobald sie ihren Impftermin haben, können die Seniorinnen und Senioren ein Taxi ihres Vertrauens bestellen und auf Wunsch mit einer Begleitperson zum Impfzentrum fahren. Das rechnet die Gutscheine dann mit dem Jugend- und Sozialamt der Stadt ab.

Einzige Einschränkung: „Ältere Menschen, die von ihrer Krankenkasse schon jetzt die Fahrten zu Ärzten bezahlt bekommen, können die Taxi-Gutscheine nicht erhalten. Sie werden gebeten, Kontakt mit ihrer Krankenkasse aufnehmen“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Laut der Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld wurden die Mittel, aus denen das Sozialdezernat normalerweise Fahrten für gehbehinderte Menschen bezahlt, im vergangenen Jahr pandemiebedingt nicht komplett abgerufen. Dieses Geld werde nun genutzt, um sichere Fahrten zum Impfen zu ermöglichen. „Wir wollen damit zusätzlich auch das Frankfurter Taxigewerbe unterstützen“ erklärte Birkenfeld.

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