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Toyota will mit Uber automatisiert fahren

Die Japaner stecken Geld in den umstrittenen Fahrdienstvermittler und bauen automatisierte Kleinwagen.

Die Chefs von Uber und Toyota wollen zusammen automatisiert fahren. (Foto: Toyota)
Die Chefs von Uber und Toyota wollen zusammen automatisiert fahren. (Foto: Toyota)
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Auf der Basis des Minivans Toyota Sienna soll 2021 ein Pilotversuch zum automatisierten Fahren starten, den die Japaner mit Uber gemeinsam anpeilen. Außer dem Fahrzeug will Toyota auch seine Mobility Services Plattform mit einbringen. Zudem investiert das Unternehmen 428 Millionen Euro in die Vermittlungsplattform.

Das Ziel der beiden Projektpartner seien automatisierte Mitfahrgelegenheiten als Mobilitätsservice in größerem Umfang, teilt Toyota mit. Mit der Bezeichnung von Uber als einem der weltweit führenden Unternehmen für Fahrvermittlung verbeugen sich die höflichen Japaner tief vor dem in den letzten Jahren weltweit umstrittenen US-Unternehmen, das der Europäische Gerichtshof 2017 in seine Schranken gewiesen hat.

Offenbar hat inzwischen kein Autohersteller, der auch in nennenswertem Umfang Taxis verkauft, Skrupel gegen eine Zusammenarbeit mit den Wettbewerbern des mobilen Gewerbes. Das sehen die Taxi- und Mietwagenunternehmer nach den Beispielen von Daimler und Volkswagen nun auch bei Toyota, das in Deutschland im Taxi-Markt erklärtermaßen weiter wachsen möchte.

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