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Sixt kommt mit harten Bandagen

Die Rivalen des Taxigewerbes bringen sich immer offensiver in Stellung. Der Autovermieter Sixt verkündet nun ganz offen: „Wir wollen in den Großstädten mehr als zehn Prozent vom Taximarkt“.
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Redaktion (allg.)

Mit diesen Worten formulierte „myDriver“-Geschäftsführer Carl Schuster gegenüber dem Handelsblatt den geplanten Frontalangriff auf das Taxigewerbe. Denn der Limousinen-Service des Autovermieters Sixt will sein Angebot in deutschen Großstädten stark ausbauen - und dies künftig auch mit eigenem Fahrpersonal. Bisher war man lediglich als Vermittler aufgetreten und hatte für sein Angebot mit lokalen Chauffeur-Diensten kooperiert. Das soll sich nun ändern: „Mehrere hundert Fahrer“ werden laut Geschäftsführer Schuster mittelfristig eingestellt.

MyDriver sieht sich als direkte Konkurrenz zum Taxigewerbe, doch der Wettbewerb soll keineswegs über den Preis ausgetragen werden. „Wir machen keinen Preisdruck, weil unsere Preise nicht unter denen der Taxis liegen. Das Spiel wird nicht über den Preis gespielt, sondern über die Qualität“, erklärte Schuster gegenüber der „Gründerszene“ und ließ sogleich das ehrgeizige Ziel folgen, dass MyDriver künftig deutschlandweit eine Million Fahrten jährlich durchführen wolle. Ob das gelingt, wird sich zeigen. Fest steht aber: Die Zahl der Anbieter, die ein Stück vom Taxi-Kuchen abhaben möchten, wächst stetig.

(sk)
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