Schleswig-Holsteiner beschließen BZP-Austritt
Bei der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes für das Taxi- und Mietwagengewerbe Schleswig-Holstein am 15. Juni 2016 wurde laut dem 1. Vorsitzenden Thomas Krotz mit einer „sehr eindeutigen Mehrheit“ der Austritt aus dem Deutschen Taxi- und Mietwagenverband (BZP) beschlossen. Der Vorstand hatte die bei der BZP-Frühjahrstagung in Leipzig beschlossene stufenweise Erhöhung der an den Dachverband abzuführenden Umlage über eine Fahrzeug-bezogene Komponente zur Abstimmung gestellt.
Die neue Beitragsstruktur des BZP hätte aufgrund der Mitgliederstruktur in der letzten Stufe eine Erhöhung der schleswig-holsteinischen BZP-Beiträge um 117 Prozent bedeutet. Der Verband hätte dies nicht aus dem laufenden Etat bestreiten können und die Erhöhung daher auf die Mitglieder umlegen müssen, erklärte Krotz dazu auf Anfrage von taxi heute.
Nach dem Beschluss tritt der Landesverband, in dem rund 1.500 Taxis und Mietwagen organisiert sind, zum 31. Dezember 2016 aus dem BZP aus. Der Landesverband hat den BZP schon über seinen Austritt informiert.
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