TÜV SÜD rät zur Mitnahme passender Ersatzlampen

Die zum Auto passenden Lampen sollte man anhand der Bedienungsanleitung individuell zusammenstellen.
Besonders die Lampen für die Rücklichter sind unterwegs nur schwer zu bekommen. (Foto: TÜV SÜD)
Besonders die Lampen für die Rücklichter sind unterwegs nur schwer zu bekommen. (Foto: TÜV SÜD)
Dietmar Fund

In den Scheinwerfern eines Autos können mehr als zehn verschiedene Lampen eingebaut sein. Im Fern- und im Abblendlicht sitzen unterschiedliche Typen und Lampen mit der Bezeichnung H8, H9 oder H11, die man unterwegs nicht überall bekommt. Kleine Halogenlampen für Stand-, Tagfahr- oder Rückfahrlicht sind in universellen Sortimenten von Baumärkten oder Tankstellen nicht enthalten. Deshalb rät der TÜV SÜD dazu, sich anhand der Bedienungsanleitung seines Autos ein individuelles Set an passenden Ersatzlampen zusammenzustellen.

Achten solle man auch darauf, dass in den Heckleuchten nur Lampen mit der passenden Watt-Zahl eingesetzt werden, weil sonst die Lampenüberwachung gestört werde und eine Kontrolllampe im Cockpit leuchte, obwohl das Rücklicht brennt. Wegen solcher Fakten und des manchmal trickreichen Wegs zum Lampentausch solle man sich unbedingt mit der Bedienungsanleitung vertraut machen, raten die Sachverständigen.

Wer selbst Hand anlegt, sollte auf jeden Fall vermeiden, die Federklammern zur Arretierung der Lampen zu verbiegen. Außerdem sollte man die Kolben nicht mit bloßen Fingern berühren und beim Tausch zur Sicherheit eine Schutzbrille tragen.

Gänzlich tabu ist der eigenhändige Wechsel bei LED-Leuchten und nicht ratsam bei Xenon-Scheinwerfern. Zum Schluss gibt der TÜV SÜD noch den bekannten Tipp, beim Ausfall einer Leuchte gleich das Pendant gegenüber mit zu tauschen, weil dessen Tage dann ebenfalls schon gezählt seien.
 

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