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On-Demand-Verkehr: Schweizer beziehen Taxler mit ein

Bei einem Pilotprojekt der schweizerischen Post fahren Fahrgäste mit einer finnischen Software ohne festen Fahrplan von Tür zu Tür.

Unter dem Motto „App und weg!“ sollen solche VW T6-Kleinbusse zweier Taxiunternehmen auch ländlichere Ecken besser an den Nahverkehr anbinden. (Foto: PostAuto)
Unter dem Motto „App und weg!“ sollen solche VW T6-Kleinbusse zweier Taxiunternehmen auch ländlichere Ecken besser an den Nahverkehr anbinden. (Foto: PostAuto)
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Dietmar Fund

Gesteuert über eine App können Fahrgäste in der schweizerischen Region Brugg jetzt ein Jahr lang täglich ohne Fahrplan von Tür zu Tür fahren. Den On-Demand-Verkehr namens Kollibri hat PostAuto mit den Partnern AMAG und SBB (der schweizerischen Bundesbahn) eingerichtet. Er basiert auf einer App des finnischen Unternehmens Kyyti. Sie teilt den Bestellern mit, mit welchem Abfahrts- und Ankunftskorridor sie zu rechnen haben und was sie die Fahrt kostet. Bezahlt wird per Kreditkarte.

Die On-Demand-Sammelverkehre werden mit mehreren Kleinbussen durchgeführt. Ins das Projekt eingebunden sind die Taxiunternehmen Brugger Taxi und Taxi 24. Diese Einbindung unterscheidet den schweizerischen Ansatz von vergleichbaren Modellen von door2door in Duisburg und Freyung oder ViaVan in Berlin, an denen bislang keine Taxi- oder Mietwagenunternehmer beteiligt sind.

Das Projekt von PostAuto wird auch vom Kanton Aargau und dem Bundesamt Verkehr unterstützt. Die Bedienung der Leitstelle liegt bei der SBB, die sich so den Überblick über die täglichen Fahrten bewahren möchte.

Laut PostAuto sollen mit dem Projekt auch Menschen angesprochen werden, die den öffentlichen Nahverkehr bislang nicht genutzt haben, etwa weil ihnen der Weg zur nächsten Haltestelle zu lang gewesen ist oder weil ihnen die Fahrtzeiten nicht zugesagt haben. Es handle sich um eine Schweizer Premiere, teilt das Unternehmen mit.

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