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On-Demand-Ridesharing aus dem Taxi-Gewerbe

Auf der Messe Hypermotion stellt der Fremdvermittler Metropolis Service GmbH sein Konzept für ein On-Demand-Rideharing vor, das im Rahmen des bestehenden Personenbeförderungsrechts möglich sein soll.

Geschäftsführer Benjamin Schmidt präsentierte sein neues Elektrotaxi auf der Messe Hypermotion in Frankfurt am Main. (Foto: Metropolis Service GmbH)
Geschäftsführer Benjamin Schmidt präsentierte sein neues Elektrotaxi auf der Messe Hypermotion in Frankfurt am Main. (Foto: Metropolis Service GmbH)
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Dietmar Fund

Auf der Messe Hypermotion stellt der Fremdvermittler Metropolis Service GmbH aus Großostheim ein Konzept für ein On-Demand-Ridesharing vor. Er nennt es „CarlE“, weil dabei ähnlich wie bei der Bahn-Tochter ioki Elektrotaxis von LEVC zum Einsatz kommen sollen und weil „Carl“ dem griffigen Namen einen persönlichen Touch gebe. Das Konzept von Metropolis soll aber den bestehenden Öffentlichen Personen-Nahverkehr ergänzen und deshalb nicht über die Experimentierklausel des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) laufen, sondern innerhalb seines Ordnungsrahmens.

Das elektrische Londontaxi mit Range-Extender hat das Unternehmen gewählt, weil es über eine Rampe auch Rollstuhlfahrern und anderen in der Mobilität eingeschränkten Fahrgästen zugänglich ist. Über einen WLAN-Hotspot verfügt es auch.

Bestellen kann man die Fahrzeuge sowohl über das Callcenter von Metropolis als auch über eine App. Laut Geschäftsführer Benjamin Schmidt hat sein Unternehmen das Konzept CarlE bereits mehreren Städten und dem baden-württembergischen Verkehrsministerium vorgestellt. Auf der Messe Hypermotion in Frankfurt werde es vom 20. bis zum 22. November 2018 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Als Kooperationspartner tritt dort der Gaggenauer Taxiunternehmer Dirk Holl auf, der seine Taxi-Flotte von Metropolis fremdvermitteln lässt und kürzlich sein erstes eigenes elektrisches Londontaxi bekommen hat. Bei ihm und in Aschaffenburg sollen die ersten Londontaxis in bestehende Sammelverkehre integriert werden.

Wie Benjamin Schmidt gegenüber taxi heute erläuterte, nutzt Metropolis eine modular aufgebaute Vermittlungssoftware, die in ähnlicher Form bereits bei Anruf-Linien-Taxis von Dirk Holl im Murgtal eingesetzt wird. Metropolis wolle die Verkehre nicht selbst abwickeln, sondern sein Konzept unter dem einheitlichen Markennamen Taxi-und Mietwagenunternehmern in einer Art Franchise anbieten und deren Angebote miteinander vernetzen. Je nach den örtlichen Vorgaben lasse sich das On-Demand-Ridesharing auf der Basis von Mietwagen- oder Taxi-Konzessionen realisieren.

Eine Informationsbroschüre zu CarlE steht im Downloadbereich unterhalb dieser Meldung als pfd-Datei zum Herunterladen bereit.

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