Ein Taxifahrer im Himmel

In „Ein Münchner im Himmel – der Tod ist erst der Anfang“ geht es um einen Kollegen der besonderen Art: Taxifahrer und Münchner Original Wiggerl (Maximilian Brückner) landet nach einem Autounfall im Himmel – dort kann man aber mit dem aufmüpfigen bayerischen Dickkopf nicht viel anfangen.

Bild: Leonie Films
Bild: Leonie Films
Thomas Kanzler
Kinostart und Kartenverlosung

Was passiert, wenn ein bayerischer Taxifahrer und Dickkopf im Himmel landet – und dort ausgerechnet auf Soja-Manna und Yoga zu Harfenklängen trifft? Diese Frage stellt der Film „Ein Münchner im Himmel – der Tod ist erst der Anfang“, in dem Regisseur David Dietl, inspiriert von der bekannten Vorlage, eine eigenständige Geschichte im Hier und Heute erzählt.

Im Zentrum steht der Taxifahrer Wiggerl, gespielt von Maximilian Brückner. Ein Autounfall beendet zunächst sein irdisches Dasein – zumindest theoretisch. Denn im Jenseits stellt sich schnell heraus, dass der Himmel mit Wiggerls Vorstellungen wenig zu tun hat. Statt Bier, Blasmusik und Stammtischkultur erwarten ihn spirituelle Gelassenheit, vegane Kost und eine Atmosphäre, die eher an ein Yoga-Retreat erinnert. Für den grantelnden Münchner ist das eine Zumutung.

Ein Münchner zwischen Himmel und Isar

Die himmlische Verwaltung reagiert pragmatisch. Um wieder Ruhe einkehren zu lassen, schicken die Verantwortlichen Wiggerl zurück auf die Erde. Seine Aufgabe: das eigene Karma-Konto in Ordnung bringen. Gelingt ihm das, darf er bleiben.

Ganz so einfach ist das allerdings nicht. Auf der Erde kann ihn nur eine Person sehen und hören: seine Tochter Toni, gespielt von Momo Beier. Für alle anderen bleibt der Heimkehrer unsichtbar. Toni reagiert zunächst wenig begeistert auf den plötzlichen Auftritt ihres Vaters. Zu Lebzeiten hatte sich Wiggerl kaum um sie und ihre Mutter gekümmert – eine offene Rechnung, die nun im Raum steht. Tonis Mutter wird von Hannah Herzsprung gespielt.

Was macht man mit einer zweiten Chance?

Der Film nutzt diese Konstellation für eine Geschichte über zweite Chancen und späte Einsichten. Wiggerl muss sich nicht nur mit seinem eigenen Verhalten auseinandersetzen, sondern auch das Vertrauen seiner Tochter zurückgewinnen. Erst langsam beginnt er zu verstehen, worum es bei seiner Mission tatsächlich geht und wie wichtig es ist, die kostbare Zeit auf Erden wirklich zu nutzen.

Regisseur Dietl, der bereits Filme wie „Feste & Freunde – Ein Hoch auf uns!“ und die Serie „Gute Freunde – Der Aufstieg des FC Bayern“ inszeniert hat, setzt dabei auf eine Mischung aus bayerischem Humor und familiären Zwischentönen. Das Drehbuch stammt von Marcus Pfeiffer.

Neben Brückner versammelt der Film ein Ensemble, das viele bekannte Gesichter zusammenführt: unter anderem Marcel Mohab als Wiggerls Freund Lucky, Michaela May als Tonis Großmutter sowie Heiner Lauterbach, Simon Pearce, Sigi Zimmerschied, Robert Palfrader und Maxi Schafroth. Auch Olli Schulz und Ina Müller sind Teil der Besetzung. Der Film hat eine Laufzeit von 90 Minuten und startet am 14.05.2026 in den Kinos.

So entsteht eine Komödie, die mit bayerischem Lokalkolorit spielt, zugleich aber eine klassische Frage stellt: Was macht man mit einer zweiten Chance, wenn sie plötzlich vor der Tür steht – oder eben im Taxi auftaucht.tk

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Artikel Ein Taxifahrer im Himmel
Seite 7 | Rubrik Taxi-News
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