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NRW-Verband VSPV warnt vor neuen Verkehrsformen

Der Verband des privaten gewerblichen Straßenverkehrs Nordrhein-Westfalen hat die Verkehrsminister des Bundes und der Länder sowie den Verkehrsausschuss des Bundestages angeschrieben.

VSPV-Geschäftsführer Jörg Beer hat die wichtigsten Verkehrspolitiker angeschrieben. (Foto: VSPV)
VSPV-Geschäftsführer Jörg Beer hat die wichtigsten Verkehrspolitiker angeschrieben. (Foto: VSPV)
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Neue Verkehrsformen wie Carsharing, Ridesharing und Ridepooling lösen das Verkehrsproblem der Städte nicht, sondern verschärfen es. Mit dieser Kernaussage hat der Verband des privaten gewerblichen Straßenverkehrs Nordrhein-Westfalen (VSPV) e.V. den Bundesverkehrsminister, die Verkehrsminister der Länder und die Mitglieder des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur angeschrieben. Er möchte damit seine „Besorgnis über die aktuelle Entwicklung der deutschen Verkehrspolitik“ zum Ausdruck bringen.

„Wir haben an die Politik appelliert, den vollmundigen und unzutreffenden Versprechungen solcher Anbieter nicht blindlings zu folgen und sich gar von diesen Textbausteine für den Koalitionsvertrag und Gesetzesänderungen diktieren zu lassen“ schreibt der in Dortmund angesiedelte Verband. Er schlägt stattdessen vor, bewährte Verkehrsformen wie den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und das Taxi zu fördern und „sorgfältig und behutsam“ den sich ändernden Bedürfnissen anzupassen.

Solche neuen Bedürfnisse sieht der VSPV beispielsweise bei der Kapazität, bei Elektroantrieben, der Vernetzung und der Digitalisierung. Hier sollten nicht alle bewährten Regelungen unreflektiert zerschlagen werden. „Unser Gewerbe ist bereit und in der Lage, einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsreform zu leisten“, schreibt der Verband.

Der VSPV vertritt Taxi- und Mietwagenunternehmer, Omnibusunternehmer sowie Unternehmer aus dem Krankentransport und dem Notfallrettungsdienst. Letztere vertritt er bundesweit, die mobile Branche und die Busunternehmer nur in der Region Westfalen-Lippe. Er ist nicht im Deutschen Taxi- und Mietwagenverband (BZP) organisiert. Der Aufhänger für seine Kontaktaufnahme waren Meldungen über eine Reglementierungen von Fahrdiensten wie Uber in den USA sowie ein ARD-Report mit dem Titel „Mit Vollgas in den Verkehrskollaps“.

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