Kontrollen in Luzern decken mutmaßlichen Drogenhandel bei einem Taxi- und Uber-Fahrer auf

Polizeiliche Ermittlungen führten zur Festnahme eines Fahrers, der Kokain verkauft und Personentransporte ohne vorgeschriebene Ausrüstung ausgeführt haben soll. Die Untersuchung läuft.

Die Luzerner Polizei stellte bei der Festnahme des Fahrers Kokaingemisch sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren ein. | Foto: Max Fleischmann via Unsplash
Die Luzerner Polizei stellte bei der Festnahme des Fahrers Kokaingemisch sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren ein. | Foto: Max Fleischmann via Unsplash

Die Luzerner Polizei hat im Juli 2025 in der Stadt Luzern einen Mann aus Eritrea festgenommen, der zuvor Kokain an einen Abnehmer verkauft haben soll. Nach Angaben der Ermittler steht der Beschuldigte im Verdacht, zwischen 1. Juli 2020 und Juli 2025 rund 700 Gramm Kokain an verschiedene Abnehmer veräußert zu haben. Der mutmaßliche Verkaufswert beläuft sich auf rund 70.000 Franken. Die Geschäfte sollen überwiegend im Großraum Luzern erfolgt sein.

Bei der Festnahme stellten die Einsatzkräfte Kokaingemisch sicher. Gemäß den bisherigen Erkenntnissen soll der Mann die Einnahmen aus den mutmaßlichen Drogengeschäften sowohl zur Bestreitung seines Lebensunterhalts als auch für den Kauf eines Autos verwendet haben.

Verstöße im berufsmäßigen Personenverkehr

Nach Angaben der Polizei war der Beschuldigte im Kanton Luzern als Taxi- und Uber-Fahrer tätig. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass er zahlreiche berufsmäßige Personentransporte ohne die gesetzlich vorgeschriebene Fahrtschreiberausrüstung durchgeführt hat. Zudem soll er teilweise ohne die erforderliche Zulassung gefahren sein. (Quelle: Luzerner Polizei)

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