Taxiinnung bekam Galgenfrist für Ortskundeprüfung

Die Innung des Berliner Taxigewerbes darf mindestens noch bis Oktober die Ortskundeprüfung durchführen.
Dietmar Fund

Nach dem Willen der Berliner Senatsverwaltung sollten TÜV Rheinland und Dekra ursprünglich zum 1. Juli 2014 die Abnahme der Ortskundeprüfung in Berlin übernehmen. Dieser Termin hat sich nun bis mindestens Ende Oktober verschoben. Das teilte Uwe Gawehn, 1. Vorsitzender der Innung des Berliner Taxigewerbes e.V., auf Anfrage von taxi heute mit.

Gawehn setzt sich dafür ein, dass seine Innung die bestehenden Akten noch abarbeiten kann, was bedeuten könnte, dass sich der Umstellungstermin bis ins Jahr 2015 hinein zieht. Die Senatsverwaltung habe sich dazu noch Bedenkzeit erbeten.

Nach wie vor befürchtet der Verbandsvorsitzende, dass der Fragenkatalog für die Zielfahrten, auf dem die elektronische Ortskundeprüfung basiert, in einem halben Jahr samt der richtigen Antworten bekannt ist. Das werde die Prüfung, bei der heute 75 Prozent der Bewerber erst einmal durchfielen, sehr viel leichter machen.

Nach Einschätzung Gawehns können Taxischulen nach der Einführung der elektronischen Prüfung schließen. Der Besuch einer solchen Schule sei ja nicht verpflichtend.

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