Ford peppt seine Großraumtaxis auf

Der große Transit und sein kleinerer Bruder Tourneo Custom kommen jetzt als Fronttriebler mit einem mechanischen Sperrdifferential. Den Tourneo Custom kann man auch optisch auffälliger gestalten.

Der Transit wird entweder mit mechanischen Sperrdifferential geländegängiger oder aber mit Allradantrieb. (Foto: Ford)
Der Transit wird entweder mit mechanischen Sperrdifferential geländegängiger oder aber mit Allradantrieb. (Foto: Ford)
Dietmar Fund

Das größere Großraumtaxi Transit und den Vito- und T-6-Wettbewerber Custom bietet Ford jetzt auch als Variante namens Trail an. Ihr wesentliches Kennzeichen ist ein mechanisches Sperrdifferential, das die Traktion auf schwierigem Untergrund verbessern soll. Das Sperrdifferential „mLSD“ wirkt automatisch, sobald eines der Vorderräder durchzudrehen droht. Es wird bei den bestuhlten Kombi-Varianten des Transit mit Frontantrieb sowie bei den stets frontgetriebenen Custom serienmäßig eingebaut.

Die Trail-Varianten des Transit kann man alternativ auch mit einem Allradantrieb bestellen, der über mehrere Programme die Vorderräder mit ansteuert und die Antriebskraft auch gleichmäßig auf beide Achsen verteilen kann. Dies gilt zunächst aber nur für Kastenwagen und Fahrgestelle. Die Palette solle aber erweitert werden, lässt Ford verlauten. Das deutet an, dass der Allradantrieb auch für schwerere Einsätze von Transit-Kleinbussen angeboten werden könnte. Einige Design-Elemente im Offroad-Look sowie eine nicht näher erläuterte hochwertige Innenausstattung sollen die Trail-Varianten auch haben.

Wer nur auf Offroad-Optik Wert legt, wird bei der neuen Ausstattungsvariante „Active“ des Ford Tourneo Custom fündig. Sie bietet ebenfalls ein - dort aber optionales - Sperrdifferential, acht Sitzplätze mit Teil-Lederbezug, eine Klimaanlage und weitere Annehmlichkeiten bis hin zu optional in den Sitzverankerungen verankerbaren Fahrradhalterungen. Der „Active“ ist für beide Radstände lieferbar.

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