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Taxiunternehmer sollten Einzelaufzeichnungen führen

Bei einem Infotag der IHK in Bielefeld gab Edo Diekmann von der Oberfinanzdirektion Niedersachsen Tipps zum Umgang mit dem so genannten Fiskaltaxameter.
Edo Diekmann war am Schluss der Veranstaltung wieder von Fragestellern umlagert. (Foto: Dietmar Fund)
Edo Diekmann war am Schluss der Veranstaltung wieder von Fragestellern umlagert. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Es gibt heute kein Gesetz und keine Verordnung, die Taxiunternehmern vorschreiben würden, Schichtzettel zu führen. Allerdings ist es ihnen zuzumuten, jeden Geschäftsvorgang einzeln und lückenlos aufzuzeichnen. Dem Unternehmer ist es grundsätzlich freigestellt, wie er dieser Einzelaufzeichnungspflicht nachkommt. Das erklärte Edo Diekmann von der Oberfinanzdirektion Niedersachsen am 29. Juni 2016 beim Infotag der Industrie- und Handelskammer zu Ostwestfalen in Bielefeld.

Dieser Pflicht nachzukommen, sei prinzipiell mit einem detaillierten Schichtzettel und der zusätzlichen Aufbewahrung von ausgestellten Rechnungsdoppeln mit eingedruckter fortlaufender Nummer möglich, sagte der Vertreter der Finanzverwaltung. Er glaube aber nicht, dass das in Papierform jemand lückenlos hinbekomme, und rate deshalb dazu, elektronische Systeme wie die so genannten Fiskaltaxameter als Arbeitserleichterung heranzuziehen.

Diekmann legte den Taxiunternehmern unter den 200 Teilnehmern dringend ans Herz, ab sofort Kopien aller ausgestellten Rechnungen und Quittungen aufzubewahren und ihre Fahrer darauf hinzuweisen, dass sie in Quittungen nur den vom Taxameter angezeigten Preis eintragen dürften. Nur selbst fahrende Taxiunternehmer dürften den Preis samt Trinkgeld eintragen, müssten dann aber auch den vollen Betrag versteuern.

Auf die Frage eines Zuhörers hin sagte der Referent, wer heute Taxameter-Daten speichern wolle, müsse dazu weder einen externen Dienstleister heranziehen noch das INSIKA-Verfahren verwenden. Allerdings müsse die Sicherheit der Daten mit dem Hersteller abgestimmt sein. Aus seiner Sicht werde es in den nächsten vier Jahren keine gesetzliche Verpflichtung geben, die konkrete Anforderungen an die Art der Datenspeicherung stelle.
 

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