DAT-Report: Wo Autos gewartet und repariert werden

Ein Werkstattbesuch ist aus Sicht der Endverbraucher ein Garant für den Erhalt der individuellen Mobilität, aus Sicht der Hersteller und der Automobilbetriebe ist es eine zentrale Ertragssäule. Nach wie vor dominieren Markenwerkstätten.

Die Grafik zeigt: Markenwerkstätten gewannen zuletzt wieder hinzu. | Grafik: DAT
Die Grafik zeigt: Markenwerkstätten gewannen zuletzt wieder hinzu. | Grafik: DAT
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Servicearbeiten am Pkw sind für alle Beteiligten von sehr hoher Relevanz und bergen eine gewisse Komplexität, da sie oft auch die Interessen anderer Parteien wie z. B. Versicherungen berücksichtigen müssen.

Mit einem alternden Pkw-Bestand, der angespannten finanziellen Lage der Endverbraucher sowie den steigenden Reparatur- und Wartungskosten verbindet sich mit einem Werkstattaufenthalt immer häufiger eine wichtige Frage: Wie lange kann und will sich ein privater Pkw-Halter sein Fahrzeug so noch leisten?

Die Beziehung zum Pkw und der Werkstatt

Das Werkstattkapitel des DAT Reports untersucht die Kostenstrukturen und beschreibt detailliert die Beziehung zwischen dem Halter, seinem Pkw und vor allem seiner Werkstatt. In Bezug auf die Letztgenannten kann dies eine markengebundene oder freie Werkstatt sein, zu denen im Folgenden auch die sogenannten Systemanbieter gerechnet werden.

Die Grafik zeigt, dass 45% aller Arbeiten an Pkw von Markenwerkstätten erbracht wurden. Das ist ein leichter Anstieg zum Vorjahr und könnte auf umfangreichere Garantien, den Abschluss von Wartungsverträgen in den Vorjahren und häufigere Werkstattaufenthalte für Updates zurückzuführen sein.

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