BZP: Taxameter-Eichrecht stockt erneut

Laut Geschäftsführer Thomas Grätz blockiert ein Personalwechsel bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt einen bereits getroffenen Kompromiss.

BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz gab im Koblenzer Brauerei-Ausschank einen ernüchternden Einblick in den Stand der Eich-Thematik. (Foto: Dietmar Fund)
BZP-Geschäftsführer Thomas Grätz gab im Koblenzer Brauerei-Ausschank einen ernüchternden Einblick in den Stand der Eich-Thematik. (Foto: Dietmar Fund)

Bei der für die Zulassung neuer Taxis wichtigen Änderung des Eichrechts ist die aktuelle Situation wieder äußerst problematisch. Bisher sei man auf einem guten Weg gewesen, um die Industrie und die Länderbehörden zusammenzubringen, doch nun akzeptierte nach einem Personalwechsel die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) den getroffenen Kompromiss nicht mehr, dass die Fahrzeughersteller ihre für die Konformitätsprüfung erforderlichen Daten auf einem zentralen Server zugänglich machen. Das berichtete Thomas Grätz, Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands (BZP), am 24. November 2015 auf der Mitgliederversammlung der Fachsparte Taxi- und Mietwagenverkehr des VDV Rheinland. Sie fand im Brauerei-Ausschank in Koblenz statt.

Am 3. Dezember werde sich eine Arbeitsgruppe erneut in den Räumen des BZP in Frankfurt am Main treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Daran beteiligt seien die Fahrzeug- und die Taxameter-Hersteller, der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) und der Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK). Er hoffe sehr, dass die Arbeitsgruppe danach eine Lösung als eine Art Weihnachtsgeschenk präsentieren könne, schloss Grätz. Taxiunternehmern, die in der jetzigen heißen Phase ein neues Taxi anschaffen möchten, riet Grätz eindringlich, vor der Bestellung unbedingt Rücksprache mit ihrem Fahrzeughersteller und ihrer Eichbehörde zu nehmen.

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