London-Taxis fahren mit Wasserstoff

Die immer schärferen Emissionsgrenzwerte in London bremsen allmählich die nicht besonders umweltfreundlichen Diesel-Taxis aus. Nun werden die ersten „Black Cabs“ mit einer Brennstoffzelle ausgerüstet.

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Die Leistungsdaten (136 PS) und besonders die Reichweite der emissionsfreien London-Taxis lassen aufhorchen. Mehr als 250 Meilen, also rund 400 Kilometer, sollen Taxifahrer zurücklegen können, bevor sie wieder nachtanken müssen. Der Tankvorgang selbst soll gerade einmal fünf Minuten dauern. Das jedenfalls verspricht der Fahrzeughersteller Lotus, der die Black Cabs vom Typ LTI TX4 mit dem Brennstoffzellenantrieb und einen Lithium-Akku, der die bei Bremsvorgängen freiwerdende Energie speichert, ausrüstet.

Dabei müssen die Kollegen in der englischen Hauptstadt nicht auf das etablierte charakteristische Design ihrer Gefährte verzichten – rein äußerlich ist das Null-Emissions-Taxi nicht von seinen Diesel-Brüdern zu unterscheiden.

Zunächst einmal geht es nur um 20 Taxis, die während der Olympischen Spiele im kommenden Jahr testweise zum Einsatz kommen. Aber bei der Marketing-Aktion soll es nicht bleiben: Londons Bürgermeister Boris Johnson hat angekündigt, dass bis zum Jahr 2020 alle Taxis der Hauptstadt mit den emissionsfreien Wasserstoff-Brennzellen unterwegs sein sollen.

(sk)

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