London Taxi LEVC: Newsübersicht und Entwicklungen zum legendären London-Taxi von Geely

Newsübersicht London Taxi: Geely investiert 140 Millionen Euro in LEVC, das mit einem 540-PS-Van Innovation zeigt. Über 7.000 London-Taxis sind bereits emissionsfrei unterwegs, während InstaVolt die Ladeinfrastruktur ausbaut. Neue Akkus verbessern die Reichweite, doch nicht alle Modelle sind DIN-konform. Die Elektrifizierung prägt die Zukunft des London-Taxis.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan (mitte) und der Bürgermeister der West Midlands Andy Street (links) besuchen die Produktionsstätte der London Electric Vehicle Company (LEVC) in Coventry.| Foto: LEVC
Londons Bürgermeister Sadiq Khan (mitte) und der Bürgermeister der West Midlands Andy Street (links) besuchen die Produktionsstätte der London Electric Vehicle Company (LEVC) in Coventry.| Foto: LEVC

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Dieser Artikel besteht aus Folgenden London Taxi News:

London Taxi News aus dem Jahr 2024:

London Taxi News aus dem Jahr 2023:

London Taxi News aus dem Jahr 2021:

London Taxi News aus dem Jahr 2020:

London Taxi News aus dem Jahr 2019:

London Taxi News aus dem Jahr 2018:

London Taxi News aus dem Jahr 2017:

London Taxi News aus dem Jahr 2016:

London Taxi News aus dem Jahr 2013:

London Taxi News aus dem Jahr 2012:

London Taxi News aus dem Jahr 2011:

London Taxi News aus dem Jahr 2010:

London Taxi News aus dem Jahr 2004:

Geely investiert 140 Millionen Euro in London-Taxi Hersteller LEVC

News vom 07.08.2024 von Thomas Kanzler

Wie die „Times“ berichtete, hat der chinesische Mutterkonzern des Herstellers der ikonischen Black Cabs, der London Electric Vehicle Company (LEVC), eine Kapitalspritze von 120 Millionen Pfund zukommen lassen.

Das Geld, dass nach Angabe des Unternehmens in zwei Tranchen gezahlt wurde, soll in die Elektro-Plattform SOA (Space Oriented Architecture) fließen. Im vergangenen Oktober hatte der chinesische Automobilkonzern 70 Millionen Pfund an seine Tochtergesellschaft mit Sitz in Coventry gezahlt, im Mai folgten weitere 50 Millionen Pfund. Die in Forschungs- und Entwicklungszentren in Großbritannien, Europa und China entwickelte SOA-Plattform (Space Oriented Architecture) bildet die Grundlage für den neuen Elektro-Van L380 von LEVC, der in China seit Ende Juni erhältlich ist und perspektivisch auch in Großbritannien verkauft werden soll.

Retter aus China

Bereits 2006 stieg Geely bei der London Taxi Company, dem Vorgänger von LEVC, als Partner ein. 2013 rettete Geely, zu dem auch Lotos und Volvo gehören, dann die London Taxi Company aus der Insolvenz. 2015 gab Geely den Bau einer neuen Fabrik in der Nähe von Coventry bekannt und wollte dort 1.000 Arbeitsplätze schaffen. 2017 erfolgte dann die Umbenennung in London Electric Vehicle Company (LEVC). Mit dem neuen Namen macht Geely eigenen Angaben zufolge deutlich, dass das britische Unternehmen nicht länger nur Taxis herstellt, sondern sich auf Elektroautos verschiedener Formate fokussieren will. Der neue Elektro-Van L380 ist das erste Ergebnis dieser Neuausrichtung.

Ursprünglich hatte LEVC auf Basis der Plattform des 2017 vorgestellten Plug-in-Hybrid-Taxis TX weitere Fahrzeuge entwickeln wollen. Doch 2019 verwarf LEVC die Pläne, seine Plattform als Basis für neue Modelle zu nutzen. Die neue Plattform SOA wurde erarbeitet, die nun die Basis des L380 ist.

Französische Bank ist auch beteiligt

Die britische „Times“ schätzt, dass Geely bereits vor den jüngsten Finanzspritzen geschätzte 500 Millionen Pfund (etwa 580 Millionen Euro) in das Unternehmen gesteckt hatte. Die französische Bank Natixis investierte Anfang 2023 insgesamt 80 Millionen Pfund (ca. 93 Millionen Euro), um die Bilanz von LEVC zu stützen, und erwarb im Gegenzug eine Beteiligung von 6,45 Prozent.

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London-Taxi-Hersteller präsentiert 540-PS-Van

News vom 27.06.2024 von Thomas Kanzler

Nachdem der vom TX5 abgeleitete Van VN5 floppte, wurde LEVC neu aufgestellt: Die Briten dürfen weiter in Kleinserie ihre Black Cabs bauen – darüber soll eine komplette Van-Familie die Marke stärken und populär machen.

Volvo, Polestar, Lynk&Co, Lotus, Zeekr und jetzt eben auch LEVC: Der Geely-Konzern feuert aus allen Rohren. Mit dem L-380, der tatsächlich nach dem großen Doppelstock-Airbus benannt wurde, bringt LEVC einen Luxusvan, der jetzt in China auf den Markt kommt. 2025 dürfte der Flug nach Europa anstehen.

LEVC, einst allein Produzent der bekannten London Taxis, stellt sich zunehmend breiter auf und will zu einem wichtigen Anbieter im Bereich von elektrischen Vans werden. Mit dem L380 will LEVC auf den Trend zu luxuriösen Vans aufspringen – gleichwohl dürfte es später auch eine günstige Kastenversion geben. In China soll der elektrische L380 sich je nach Ausstattung nicht allein als besonders komfortables Taxi, sondern auch edles Shuttle-Fahrzeug oder für den Business-Einsatz bei potenziellen Kunden ins Spiel bringen.

Enthüllt wurde er jetzt in der chinesischen Metropole Wuzhen. Er nutzt die sogenannte Space Oriented Architecture (SOA) der Geely Holding, auf der zahlreiche große Fahrzeuge mit Elektroantrieb unterwegs sein werden. Die neue SOA-Plattform soll deutliche Fortschritte bei Reichweite, Effizienz, Konnektivität und Ladezeit bieten. In Sachen Crash- und Karosseriestruktur wurde übrigens viel Volvo-Know-How genutzt…

Alex Nan, CEO von LEVC erklärte dann auch feierlich:

„Der Verkaufsstart unseres innovativen neuen Luxus-Vans L380 in China ist eines der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte von LEVC. Unsere Marke beschleunigt ihren Übergang von der Herstellung des weltweit fortschrittlichsten und kultigsten Taxis zu einem führenden Technologieunternehmen im Bereich der Elektromobilität. Dabei bauen wir auf unsere Stellung innerhalb der Geely Holding Group und nutzen die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, die globale Lieferkette und die Produktionsressourcen der Gruppe, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen.“

Top-Spec mit 394 kW und 686 Nm Drehmoment!

Der 5,31 Meter lange Oberklassevan ist je nach Version in mehreren Elektrovarianten zu bekommen. In der höchsten Ausstattungsvariante verfügt der L380 als 2,8 Tonnen schwere Allradversion über 394 kW / 536 PS und ein maximales Drehmoment von 686 Nm. Aus dem Stand geht es in 5,5 Sekunden auf Tempo und abgeregelt wird bei 200 km/h. Würde man den als Kastenwagen bekommen, dürfte es Kurierdiensten die Freudentränen in die Augen treiben…

Aber auch die Basisversion wird schon von einem 200 kW / 270 PS starken Elektromotor an der Hinterachse angetrieben. Das Modell ist mit der weltweit ersten CATL-3.0-Kirin-Batterie mit einer Kapazität von bis zu 140 kWh und einer Energiedichte von 200 Wh/kg ausgestattet, die eine Reichweite von bis zu über 800 Kilometern im China-Zyklus ermöglichen soll. Davon dürften in Europa real eher 450 übrig bleiben…aber immerhin.

Erstmals wurden bei einem Fahrzeug im L380 auch McPherson-Aufhängung und Luftfederung miteinander kombiniert, die um eine variable Dämpfung erweitert werden können.

Optional kann man sich in nur vier Luxussessel fläzen

Ganz nach Wunsch der Kunden präsentiert sich auch der Innenraum, denn der LEVC L380 ist mit vier, sechs oder acht Sitzplätzen zu bekommen. Besonders exklusiv sind die Luxusmodelle mit drei oder vier belederten und klimatisierten Komfortsesseln vorne wie hinten. Besonders auffällig sind im Innern das schwebende Armaturenbrett oder ein 2,18 Quadratmeter großes Panorama-Glasdach, das das Innere in ein natürliches Licht taucht. Auf Knopfdruck bleibt die Sonne draußen und der Innenraum lässt sich stimmungsvoll flexibel illuminieren.

Speziell mit Blick auf den chinesischen Markt und um die Wurzeln zu Großbritannien zu zeigen, finden die Insassen im L380 verschiedene Elemente, die die Integration internationaler Kulturen im L380 widerspiegeln - von den chinesischen Ruyi-förmigen Belüftungsdüsen bis hin zu einem Meteorschauer-Beleuchtungseffekt, der Londoner Ikonen wie die Tower Bridge und Big Ben integriert.

Komplett vernetzt ist der L380 durch die neueste Antora-1000-Pro-Computerplattform, um das digitale Cockpit mit maximalem Funktionsumfang zu liefern – jederzeit updatefähig per Funk / over the Air.

Airbags für alle drei Sitzreihen – mit bis zu 112 Liter Volumen!

Der L380 ist aktuell das einzige Modell seiner Klasse, das mit Airbags für alle drei Fahrgastreihen und insgesamt elf Airbags ausgestattet ist. Er verfügt über den größten Seitenairbag seiner Klasse mit 112 Liter pro Seite. Im April dieses Jahres erreichte der L380 beim Heckaufpralltest 20 Punkte und war damit der erste vierreihige MPV der Welt, der diesen Test erfolgreich absolvierte. Auf dem Heimatmarkt China kostet der LEVC L380 je nach Ausstattungs- und Antriebsvariante zwischen 380.000 und 480.000 RM, umgerechnet zwischen 49.000 und knapp 62.000 Euro.

Kommt der L-380 nach Europa, können sich V-Klasse und Multivan mal ganz warm anziehen!

Die Präsentation begleitete für uns Patrick Solberg; press-inform

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So läd London: InstaVolt unterstützt E-Taxis

News vom 06.05.2024 von Thomas Kanzler

Die Londoner Taxifahrer fordern mehr Unterstützung von der Regierung, um den Übergang zu einer rein elektrisch betriebenen Flotte zu erleichtern. Sie haben sich mit InstaVolt, dem führenden britischen Schnellladenetz, zusammengetan, um zu zeigen, wie dies geschehen könnte.

Derzeit bestehen knapp 60 Prozent der fast 15.000 Taxis in London aus emissionsfreien Elektrotaxis. Die Licensed Taxi Drivers' Association, die die Mehrheit der Taxifahrer in London vertritt, ist der Meinung, dass die Senkung der Mehrwertsteuer auf öffentliche Ladevorgänge auf 5 Prozent und die Verbesserung des Zugangs zu Schnellladestationen durch Superhubs dazu beitragen könnten, die Umstellung aller Taxis auf Elektrofahrzeuge zu beschleunigen.

InstaVolt ist Großbritanniens größter Schnellladenetzwerk-Betreiber

InstaVolt hat im historischen Syon Park in Brentford seine größte Schnellladestation für E-Fahrzeuge in der Hauptstadt eröffnet. Syon Park liegt nur drei Meilen von der M4 entfernt und in der Nähe des Flughafens Heathrow. Syon Park - berühmt für seine Auftritte in hochkarätigen Fernsehserien wie Bridgerton - liegt an einer der Hauptverkehrsadern, der A316, die von der Hauptstadt zur M3 führt. Die Ladestationen von InstaVolt, die zu einem der besten Schnellladenetzwerke Großbritanniens gewählt wurden, werden mit 100 Prozent erneuerbarer Energie betrieben und können bedienerfreundlich kontaktlos bezahlt werden, so dass keine Anmeldung und kein Abonnement erforderlich sind.

Obwohl der Schnellladepark für alle EV-Fahrer gebaut wurde, betonte InstaVolt, dass der neue Superhub mit 14 Ladestationen vor allem den Mangel an Schnellladestationen in der Hauptstadt behebe und der Taxi-Branche besonders zu Gute komme. Um die Kampagne der Taxifahrer zu unterstützen, die eine Senkung der Mehrwertsteuer auf 5 Prozent an den öffentlichen Ladestationen analog zu den Ladestationen zu Hause fordern, erlies InstaVolt als Zeichen der Solidarität einen Monat lang 15 Prozent der Kosten an seinen Ladestationen in der Hauptstadt.

„Wir sind begeistert, sie mit unserem expandierenden Netzwerk in ganz London und unserem fantastischen neuen Super-Hub im kultigen Syon Park zu unterstützen“, erklärte Simon Smith, kaufmännischer Leiter von InstaVolt.

Taxifahrer seien vielbeschäftigte Menschen, für die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes Geld sei, und sie bräuchten schnellen Zugang zu zuverlässigen Ladelösungen, damit sie so schnell wie möglich wieder auf die Straße kommen könnten.

„Taxifahrer sind In Syon Park und in unserem gesamten Netz können Taxifahrer von unserer branchenführenden Zuverlässigkeit von über 99 Prozent profitieren und haben Zugang zu einer ganzen Reihe von Annehmlichkeiten“, so Smith weiter. „Während ihre Taxis aufgeladen werden, können sie sich mit ihren Fahrerkollegen treffen, eine Tasse Kaffee trinken und in wenigen Minuten wieder auf der Straße sein. Wir freuen uns auch, dass wir die Taxifahrer in ihrem Kampf um niedrigere Preise für das öffentliche Laden auf der Straße unterstützen können, indem wir 15 Prozent unserer Ladekosten selbst abziehen, so dass ein Anteil von 5 Prozent übrigbleibt, der der Mehrwertsteuer für das Laden zu Hause entspricht.“

Umstieg auf Taxi-E-Mobilität seit 2018

Das Taxigewerbe musste sich in den letzten Jahren auf Elektrofahrzeuge umstellen, da Transport for London (TfL) die Luftverschmutzung und die Emissionen in der Hauptstadt reduzieren will. Seit 2018 müssen alle zum ersten Mal zugelassenen Taxis emissionsfrei sein, da der Londoner Bürgermeister bis 2030 eine kohlenstofffreie Stadt anstrebt. Es wird jedoch gefordert, dass die Regierung und TfL mehr zur Unterstützung der Fahrer und zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Ladestationen tun, damit diese Pläne verwirklicht werden können.

„Schnellladestationen wie diese fantastische Einrichtung sind der Schlüssel zum Ausbau des Ladenetzes in London und stellen sicher, dass die Fahrer immer einen Platz finden, an dem sie ihr Taxi aufladen und von den Annehmlichkeiten profitieren können, während sie warten“, meinte Steve McNamara, Generalsekretär der LTDA. „Weit mehr als die Hälfte der Londoner Schwarztaxis fahren inzwischen elektrisch, aber der Mangel an öffentlichen Schnellladestationen und die steigenden Kosten für das Aufladen sind nach wie vor Hindernisse für eine breitere Akzeptanz von Elektrotaxis.“

Eine Senkung der Mehrwertsteuer auf öffentliche Ladestationen und damit eine Angleichung an Ladestationen für den Heimgebrauch würde laut McNamara dazu beitragen, den Fahrern, die nicht zu Hause laden können, gleiche Bedingungen zu bieten und sie bei den steigenden Betriebskosten zu unterstützen. Der LTDA schätze die Geste von InstaVolt sehr, dass Mehrwertsteueräquivalent selbst anzupassen, um die positiven Auswirkungen einer solchen Senkung zu demonstrieren."

Unterstützt wird die Sache von Edmund King OBE, dem Präsidenten des AA (Automobil Association). Er sagte zu der Aktion des Schnellladenetzbetreibers:

„In unserem kürzlich veröffentlichten Manifest für das Autofahren fordern wir eine Angleichung der Gebühren für Elektrofahrzeuge. Es ist ungerecht, dass Taxifahrer und andere, die keinen Zugang zu Parkplätzen abseits der Straße haben, viermal so viel Mehrwertsteuer für das Aufladen zahlen müssen wie diejenigen, die das Glück haben, zu Hause aufladen zu können. Wir freuen uns, dass InstaVolt die Kampagne für eine Änderung unterstützt."

Auch in Großbritannien ist die noch nicht ausreichende Ladeinfrastruktur und das mitunter recht teure Laden des E-Taxis ein  Hemmnis beim Umstieg zur E-Mobilität. In London können seit Jahren nur noch reine Stromer als Taxi zugelassen werden können, da muss der Ausbau an günstiger Lade-Infrastruktur mithalten.

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London elektrifiziert: Über 7.000 London-Taxis bereits emissionsfrei im Einsatz

News vom 08.01.2024 von Thomas Kanzler

In der britischen Hauptstadt sind bereits mehr als die Hälfte aller ikonischen schwarzen Londoner Taxis mit Elektroantrieb unterwegs

Die unverkennbaren Londoner Taxis prägen seit jeher das Straßenbild der Metropole. Doch auch hier hat die Energiewende Einzug gehalten. Die London Electric Vehicle Company (LEVC) erhielt den Auftrag, die bisher mit fossilen Brennstoffen betriebenen Taxis durch batterieelektrische Varianten zu ersetzen. Entwickelt wurde dieses spezielle Fahrzeugmodell ausschließlich für den Taxibetrieb, wobei besonderer Wert auf die Einbeziehung von Rollstuhlfahrern und Menschen mit Behinderungen gelegt wurde.

Aktuell sind bereits mehr als die Hälfte der insgesamt über 14.000 bekannten schwarzen Taxis mit Elektromotoren ausgestattet und bewegen sich geräuscharm und emissionsfrei durch die Straßen Londons, wie das in Ansty Park bei Coventry ansässige Unternehmen mitteilt. Mit der stetig steigenden Anzahl elektrisch betriebener Taxis nimmt auch der Beitrag zu sauberer Luft in der britischen Hauptstadt kontinuierlich zu.

„Das Erreichen dieses Meilensteins zeigt, wie sehr London daran arbeitet, eine grünere, nachhaltigere und umweltfreundlichere Stadt zu werden. Wir wissen, dass wir durch die Einführung von mehr Elektro- und emissionsfreien Fahrzeugen in London den Gehalt an schädlichen Chemikalien in der Luft weiter senken und die Auswirkungen des Straßenverkehrs auf unsere Umwelt verringern können“, sagt Chapman. „Die Taxiflotte sauberer zu machen und mehr Ladestationen für Elektrofahrzeuge in die Hauptstadt zu bringen, ist ein wichtiger Teil unserer Bemühungen, Londons starkes, grünes Herzstück zu sein, Londons Luft zu reinigen und den Londonern zu helfen, sich auf die umweltfreundlichste Art und Weise in der Stadt fortzubewegen.“

Über 700 Millionen Meilen emissionsfrei unterwegs

Seit ihrer Einführung im Jahr 2018 haben die Taxis des Modells TX bereits mehr als 700 Millionen Meilen – nicht nur in London, sondern auch in anderen Städten weltweit – zurückgelegt. Das entspricht einer beeindruckenden Gesamtdistanz von über 1,12 Milliarden Kilometern.

„Dass mehr als der Hälfte der schwarzen Taxis auf Londons Straßen dank des ikonischen TX nun elektrisch fahren, ist ein weiterer bedeutender Meilenstein für LEVC“, sagt Geschäftsführer Alex Nan. „Wir möchten uns bei Londons berühmten Londoner Taxifahrern danken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Andere Städte können von Londons weltweit führendem Ansatz lernen, der die Luftqualität im gesamten städtischen Raum verbessert, zum Nutzen der Bürger und der Umwelt“, betont LEVC-Chef Nan. „LEVC hat sich verpflichtet, mit den politischen Entscheidungsträgern zusammenzuarbeiten, um die positiven Auswirkungen des TX in den Städten zu demonstrieren, während wir versuchen, ein umweltfreundlicheres und zugänglicheres Verkehrsnetz aufzubauen, das für alle besser geeignet ist.“

Barrierefrei und rollstuhlgerecht

Das TX-Taxi ist nicht nur umweltfreundlich unterwegs, sondern wurde auch mit Blick auf Barrierefreiheit und Rollstuhlgerechtigkeit konzipiert. Das Fahrzeug bietet flexiblen Platz für bis zu sechs Fahrgäste und verfügt über eine integrierte Rollstuhlrampe, die es ermöglicht, einen nach vorne gerichteten Rollstuhl aufzunehmen. Laut LEVC ist das TX das einzige Taxi, das serienmäßig diese Funktion bietet.

Reichweite von über 500 Kilometern

Das eigens entwickelte Antriebskonzept ermöglicht dem TX eine rein elektrische Reichweite von 78 Meilen (125 Kilometer) und eine erweiterte Gesamtreichweite von 333 Meilen (536 Kilometer). Diese Eigenschaften machen es besonders geeignet für die anspruchsvollen Anforderungen der vielbeschäftigten Taxifahrer in London. Die Fertigung des elektrischen TX erfolgt im Werk von LEVC in Ansty, Coventry. Mit einer Investition von über einer Milliarde Pfund, getätigt von der chinesischen Geely Holding Group seit 2014, konnte LEVC die erste Produktionsstätte für Elektrofahrzeuge in Großbritannien etablieren. Das Unternehmen kündigt darüber hinaus eine neue Strategie an, mit der es sich über die Produktion des TX hinaus zu einem führenden Unternehmen im Bereich kohlenstofffreier Mobilitätstechnologie entwickeln möchte.

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Rollitaxi-Seminar: Das elektrische Londontaxi ist nicht DIN-konform

News vom 13.10.2023 von Dietmar Fund

Der KMP-Experte der BG Verkehr erläuterte bei einem Rollitaxi-Seminar, dass das so genannte London-Taxi LEVC TX nicht der für Rollstuhlfahrzeuge geltenden DIN 75078 entspricht.

Was bei Kraftfahrzeugen zur Beförderung von mobilitätseingeschränkten Personen (KMP) Stand der Technik ist und bei gerichtlichen Auseinandersetzungen nach Unfällen als Maßstab herangezogen wird, ist die DIN 75078. Sie legt Anforderungen an die Fahrzeuge der verschiedenen Fahrzeugkategorien fest und regelt auch, wie Rollstuhlfahrende und ihre Rollstühle zu sichern sind. „Die Anforderungen dieser DIN erfüllt das Londontaxi nicht, das nach europäischem Recht zugelassen wird“, erklärte Matthias Koch, KMP-Fachmann der BG Verkehr, am 11. Oktober 2023 in Sellinghausen bei deren dreitägigem Seminar mit dem Titel „Sicher und gesund arbeiten bei der Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen“.

Der KMP-Fachmann der BG Verkehr, der auch im Normausschuss mitarbeitet, wies bei dem nicht der DIN 75078 entsprechenden Londontaxi darauf hin, dass bei ihm der Fahrer den Rollstuhlfahrenden ins Fahrzeug hineinschieben und um 90 Grad in Fahrtrichtung drehen müsse, damit sein Rollstuhl und er selbst gesichert werden könnten. Das sei in dem engen Fahrzeug kein Vergnügen und bei Elektrorollstühlen oft sogar unmöglich. Wer nur selten einen Fahrgast im Rollstuhl befördern müsse, könne das sicher akzeptieren. Wer tagtäglich Rollstuhlfahrende als Fahrgäste habe, für den sei ein Fahrzeug mit Heckausschnitt wesentlich bequemer. Auf jeden Fall solle ein Unternehmer in seiner Gefährdungsbeurteilung erst prüfen, ob er mit dem einen oder anderen Konzepte besser fahre, bevor er sich für ein Fahrzeug entscheide.

Die neueste Fassung der DIN 75078 kenne seit dem 1. Januar 2023 auch einen Aufkleber zur Kennzeichnung der Rollstuhlplätze, ergänzte Matthias Koch. Er sei für die Anbringung an der Außenwand gedacht und markiere, an welchen Stellen die Schulter der Rollstuhlfahrenden sein solle, damit sie mit den fest eingebauten Schulterschräggurt ordnungsgemäß gesichert werden könnten. Bei Fahrzeugen, bei denen die Verankerung der Schulterschräggurte auf Airline-Schienen verschiebbar sei, machten die Aufkleber allerdings keinen Sinn.

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Londontaxi LEVC TX: Größere Akkus für mehr E-Reichweite

News vom 24.05.2023 von Redaktion (allg.)

Die kapazitiv stärkeren Batterien bieten mehr elektrische Reichweite sowie Effizienz und senken den CO2-Ausstoß.

Bevor die Briten ganz neue Modelle auf der rein elektrischen SOA-Plattform vorstellen, erhalten die aktuellen Baureihen nochmal ein Akku-Upgrade. Statt 31 bieten die Batterien künftig 34,6 kWh Kapazität. Dank der neuen Batterie stößt das TX-Taxi nur noch 14 g/km CO2 aus (vorher 19 g/km). Die rein elektrische Reichweite des TX beträgt jetzt gut 125 Kilometer (vorher knapp 103 Kilometer) und die Gesamtreichweite steigt auf knapp 536 Kilometer (vorher knapp 512 Kilometer).

Seit der Markteinführung wurden weltweit mehr als 8.500 TX verkauft, die Fahrzeuge legten mehr als 569 Millionen Meilen zurück und sollen so bisher 173.000 Tonnen CO2 gespart haben.

Die Dynamik bei LEVC nimmt zu; kürzlich wurde die innovative neue Technologie für reine Elektrofahrzeuge angekündigt, die die Marke verändern wird

Alex Nan, CEO von LEVC, erklärt:

"Die aktualisierte Batterie untermauert den ohnehin schon überzeugenden Business Case für unsere Kunden, mit erheblichen Vorteilen für Fahrer und Betreiber, und trägt gleichzeitig zur Verbesserung der Luftqualität in städtischen Umgebungen bei.”

Die Nachfrage nach den neuen Cabs steigt weiter. So hat das TX-Elektrotaxi mit Range-Extender inzwischen das dieselbetriebene TX4 als das am häufigsten eingesetzte Black Cab abgelöst.

Die verbesserte Batterie für den TX folgt auf die jüngste Ankündigung von LEVC bezüglich seiner innovativen neuen, rein elektrischen Fahrzeugtechnologie, die die Marke zu einem führenden Anbieter von E-Mobilitätslösungen machen soll. Die raumorientierte Architektur (Space Oriented Architecture, SOA) von LEVC soll neue Maßstäbe für die Raumausnutzung an Bord setzen. Die Architektur soll LEVC in die Lage versetzen, neben den bestehenden TX- und VN5-Modellen in neue Bereiche vorzustoßen.

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Rheinbahn macht mit London-Taxis den Taxis Konkurrenz

News vom 06.04.2023 von Dietmar Fund

Mit dem On-Demand-Angebot flexy sollen abends und in den Nachstunden einige Stadtteile besser erschlossen werden.

Seit dem 29. März 2023 kann man in acht Stadteilen Düsseldorfs den On-Demand-Service „flexy“ der Rheinbahn nutzen. Für ihn fahren vier elektrisch angetriebene LEVC TX mit einem Dreizylinder-Benziner als Reichweiten-Verlängerer an Werktagen von 20 Uhr bis 2 Uhr morgens und am Wochenende zwischen 9 Uhr und 2 Uhr in der Frühe.

Nutzen und bezahlen kann man den Zubringer-Service zu den Linien der Rheinbahn über eine App, in der man ein Zahlungsmittel hinterlegen muss. Bestellungen sind zunächst über die App, in Zukunft aber auch telefonisch möglich. Bis zu sieben Tage im Voraus kann man seine Fahrt bestellen, indem man die spätest mögliche Abfahrtszeit angibt. Abfahrt- und Zielorte sind 800 virtuelle Haltestellen sowie mehrere Verknüpfungspunkte mit dem Linienverkehr.

Bei der Buchung bekommen die Fahrgäste ein Zeitfenster mitgeteilt, in dem sie sich bereithalten müssen. Die Fahrt soll spätestens 30 Minuten nach der Bestellung beginnen. Wo das Fahrzeug gerade fährt, kann man über die App beobachten. Zehn Minuten vor dem Eintreffen sollen die Fahrgäste eine Nachricht auf ihr Handy bekommen.

Der Betreiber bewirbt seine wie in solchen Fällen üblich auffällig folierten Fahrzeuge mit dem Hinweis, es handle sich um Fahrzeuge mit „maximaler Barrierefreiheit in Serie“ aufgrund der seitlichen Rampe. Geschickt überspielt die Rheinbahn damit den Umstand, dass die kurze Rampe sehr viel steiler ist als bei Rollstuhltaxis, die einen Heckeinstieg haben.

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Das Ländle wirbt auch auf alten London-Taxis für sich

News vom 12.11.2021 von Dietmar Fund

Das Bundesland Baden-Württemberg machte auf seine neue Repräsentanz in England mit Taxiwerbung aufmerksam.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat Anfang November die Auslandsrepräsentanz seines Bundeslands in London eröffnet. Der „grün-konservative“ Ministerpräsident hielt eine Rede an der Universität in Oxford und führe politisch Gespräche, bevor er auch vor einem in der Landesfarbe gelb gehaltenen Londontaxi posierte. Es erinnerte an den Slogan der aktuellen Werbekampagne Baden-Württembergs, mit dem das Bundesland als „Länd“ bezeichnet wird. Es hieß dort, „The Länd is pleased to meet you“ und auf den Türen stand in großen Lettern „ENGLÄND“.

Die aktuelle Werbekampagne in Deutschland spielt auch mit diesem Motiv. Ihr Slogan „Willkommen in THE LÄND“ erinnert an die ironische Bezeichnung Baden-Württembergs als „Ländle“.

Etwas peinlich für einen grün angehauchten Ministerpräsidenten war, dass es sich bei dem Foto-Taxi um ein herkömmliches Diesel-Taxi gehandelt hat. Da sind einige deutsche Verkehrsbetriebe schon weiter, die in On-Demand-Verkehren das Nachfolgemodell LEVC TX einsetzen. Das fährt zwar auch nicht nur mit Batteriestrom, nutzt aber einen Range Extender dazu, wenigstens den größten Teil seiner Einsatzzeit lokal emissionsfrei zu fahren.

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LEVC: Weitere Standorte mit LUEG in NRW

News vom 07.05.2021 von Redaktion (allg.)

Fahrzeug-Werke LUEG schließt sich über eine Tochter der Volvo Centrum Rhein Ruhr GmbH der LEVC-Familie mit den NRW-Standorten Mülheim und Witten an, mit Verkaufs- und Werkstatt-Service für das elektrisch angetriebene Londontaxi TX.

Die Geely-Tochter LEVC (London Electric Vehicle Company) hat ihr Händlernetz in Deutschland weiter ausgebaut und vor kurzem den zehnten Händlerpartner ernannt. Die LUEG-Gruppe wird an ihren beiden nordrhein-westfälischen Showroom-Standorten der Volvo Centrum Rhein Ruhr GmbH in Mülheim an der Ruhr und Witten die Verkaufs- und Kundendienstunterstützung realisieren, teilte der Anbieter mit. Die Gruppe gehört mit über 27.000 verkauften Einheiten pro Jahr zu den 15 größten Autohandelsgruppen in Deutschland.

Durch die Aufnahme der beiden Standorte erhielten Kunden volle Verkaufs- und Kundendienstunterstützung für die Plug-in-Hybrid-Modelle mit Range-Extender-Technologie TX Shuttle von LEVC, das an das Londoner Taxi anknüpft, sowie – ab dem zweiten Quartal dieses Jahres – für den neuen elektrischen Van VN5 des Unternehmens. Das Autohaus habe bereits einige Interessenten für den Kauf von TX zur Nutzung im Rahmen des TALAKO-Projekts für induktives Laden (Taxi-Lade-Konzept für den öffentlichen Raum).

„In Deutschland steigt die Nachfrage nach TX-Shuttles und es besteht eine klare Verkaufschance für unseren neuen Elektrotransporter VN5. Zur Unterstützung bauen wir ein robustes Vertriebs- und Servicenetz auf. Im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung auf den Exportmarkt planen wir, bis Ende 2021 mehr als 50 Händlerstandorte in ganz Europa zu haben”,, kündigte Jörg Hofmann an, der CEO von LEVC.

Er verwies zugleich auf die staatliche Förderung des TX und des Elektrotransporters VN5. „Unsere Kunden haben ein großes Interesse an elektrischer Antriebstechnik und den Vorteilen, die Alternativen zu Benzin und Diesel bieten. Der TX und der VN5 fügen sich nahtlos in unser Produktportfolio ein", erklärte Frank Uwe Werner, Geschäftsführer des LUEG-Unternehmens Volvo Centrum Rhein Ruhr GmbH.

Plug-in-Hybrid mit Range-Extender sorgt für Flexibilität

Der TX und der TX Shuttle werden verfügen über die sogenannte eCity-Technologie von LEVC und sollen bis zu 101 Kilometer weit emissionsfrei fahren. Dank Range Extender-Benziner verfügen sie aber über eine flexible Reichweite von mehr als 510 Kilometer. Beide Modelle bieten eine geräumige Fahrgastumgebung mit Sitzen für sechs Fahrgäste, rollstuhlgerechtem Zugang und einer speziell angefertigten Trennwand, die den Fahrer von den Insassen trennt.

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Das 5.000ste Elektrotaxi ist ein Inklusionstaxi

News vom 16.03.2021 von Dietmar Fund

Ein Berliner Taxiunternehmer hat sein elektrisch angetriebenes Londontaxi als Inklusionstaxi in Hellelfenbein in Dienst gestellt.

Serkan Demir ist seit fünf Jahren selbstständiger Taxiunternehmer in der Großstadt Berlin, die sich mit rollstuhlgerechten Taxis schwertut. Anders als viele Unternehmerinnen und Unternehmer zeigt er nun Mut und schaffte sich das erste als „Inklusionstaxi“ vom Berliner Senat geförderte Elektrotaxi des Typs LEVC TX an. Darüber freuen sich nun auch der britische Hersteller und Jörg Hofmann als Vorsitzender seiner Geschäftsleitung. Sie feiern dieses Taxi als das 5.000 Modell seiner Art, das seit Januar 2018 in einem neuen Werk in Coventry gebaut worden ist.

Die wenigsten von ihnen rollen in Hellelfenbein. Hierzulande sind sie vor allem in buntem Outfit im Rahmen von On-Demand-Konzepten im Auftrag von städtischen Verkehrsbetrieben im Einsatz, an denen nur drei Taxiunternehmer in Karlsruhe, Krefeld und Melsungen als Partner beteiligt sind.

Laut LEVC plant der Taxiunternehmer, mit seinem batterieelektrisch angetriebenen Siebensitzer einen Service für Privatkunden, Geschäftskunden und Rollstuhlfahrer. Er möchte wegen der Barrierefreiheit seines Inklusionstaxis eng mit örtlichen Kliniken und Gesundheitsdiensten zusammenarbeiten. Denen kann er mit der einfach von Hand ausklappbaren Rampe die Beförderung von Fahrgästen im Rollstuhl anbieten.

Attraktiv findet der Unternehmer demnach auch die beim LEVC TX von Haus aus fest eingebaute Trennwand mit Sprechverbindung vom Fahrer zum Fahrgastraum. Mit einer elektrischen Reichweite von bis zu 101 Kilometern und einer Gesamt-Reichweite von bis zu 510 Kilometern per Dreizylinder-Benziner sieht er sich auch für längere Fahrten gewappnet.

Für sein Elektrotaxi kann Serkan Demir die Bundesförderung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Höhe von 5.625 Euro Anspruch nehmen. Außerdem bekommt er über das Förderprogramm „Inklusionstaxi“, das es nur in Berlin gibt, weitere 15.000 Euro bezuschusst.

Ausgeliefert wurde der 5.000 LEVC TX über den Berliner Händler Koch. Er ist in der Berliner Taxibranche noch aus einer Zeit bekannt, in der er mit einer engagierten Taxi-Mannschaft und der Marke Mazda am örtlichen Taxi-Markt eine starke Position hatte. Dittmar Michelsen kümmerte sich damals in Leverkusen um die Unterstützung der Händler in Sachen Taxi. Lange her...

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London-Taxis: LEVC bietet achten Standort

News vom 08.03.2021 von Dietmar Fund

Das bei On-Demand-Konzepten erfolgreiche elektrisch angetriebene Londontaxi wird jetzt auch von einem Händler in Kassel vertrieben und betreut.

Die Hetzler Automobile Vertriebs GmbH in Kassel ist jetzt der achte Vertriebs-Standort von LEVC in Deutschland. Das Unternehmen wird auch den Kundendienst für den hessischen Raum übernehmen. Das hat das deutsche Vertriebsbüro der englischen Tochter des chinesischen Geely-Konzerns am 5. März 2021 mitgeteilt.

Das Autohaus mit zwei Standorten in Kassel und in Fritzlar vertreibt bisher die Marken Volvo und Hyundai. Die Schweden-Connection ist typisch für die Händler von LEVC, denn auch Volvo gehört zum Geely-Konzern. Außerdem haben die LEVC TX, im Volksmund London Taxi genannt, inzwischen nur noch einen batterieelektrischen Antrieb mit einem Dreizylinder-Benziner von Volvo. Er springt ein, wenn die maximale Reichweite von recht bescheidenen 122 Kilometern im Stadtverkehr einmal nicht ausreicht, und bringt den Siebensitzer dann auf knapp 500 Kilometer Reichweite, gemessen jeweils nach dem aktuellen WLTP-Standard.

Wegen seiner einfachen ausklappbaren Rampe darf sich das Fahrzeug auch barrierefrei nennen. Dieses Merkmal und der batterieelektrische Antrieb haben dem LEVC TX mittlerweile einige Freunde insbesondere unter den kommunalen Verkehrsbetrieben beschwert. Mindestens drei Taxi- und Mietwagenunternehmer in Karlsruhe, Krefeld und Melsungen, über die taxi heute bereits berichtet hat, betreiben ebenfalls solche Modelle als Partner von Verkehrsbetrieben bei On-Demand-Konzepten.

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London-Taxi spielt den AnrufBus

News vom 22.08.2020 von Dietmar Fund

Im Auftrag der Stadtwerke Osnabrück setzt ein Busunternehmen ein werbewirksames Elektrotaxi auf einer Linie als AnrufBus ein.

Ab dem 27. August 2020 möchten die Stadtwerke Osnabrück mit einem auffälligen elektrisch angetriebenen AnrufBus vom Typ LEVC TX auf sich aufmerksam machen. Er wird auf einer AnrufBus-Linie zwischen Hörne und Hellern verkehren und fährt nur, wenn sich jemand 60 Minuten vor der fahrplanmäßigen Abfahrtszeit telefonisch angemeldet hat.

Der Fahrplan sieht stündliche Fahrten zwischen 7.30 Uhr und 19.00 Uhr vor, die von Haltestelle zu Haltestelle verlaufen. Damit ist das Konzept sehr viel einfacher gestrickt als ähnliche Konzepte, die zum Teil keinen Fahrplan vorsehen, nur virtuelle Haltestellen kennen und vereinzelt sogar die Bedienung von Tür zu Tür einschließen.

Das Fahrzeug wird vom Busunternehmen Verkehrsbetriebe Bils aus Sendenhorst-Albersloh betrieben. Dessen Geschäftsführer Jörg Schuchtmann bezeichnete On-Demand-Verkehre in der Pressemitteilung der Stadtwerke Osnabrück als „sinnvolle und zukunftsfähige Ergänzung zum regulären Liniennetz“.

Die Bils Verkehrsbetriebe GmbH gehören inzwischen zum italienischen Konzern Netinera Deutschland GmbH, dessen Vorgänger Arriva das Unternehmen 2006 gekauft hat.

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Oberhausen bekommt einen Revierflitzer als Taxi-Ergänzung

News vom 15.06.2020 von Dietmar Fund

Der Verkehrsbetrieb STOAG setzt mit dem kanadischen Software-Lieferanten ViaVan ein Ridepooling-Konzept um, das mit fünf elektrisch angetriebenen London-Taxis arbeitet.

Seit dem 14. Juni 2020 ergänzt die STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH ihr Straßenbahn- und Bus-Netz in den Abend- und Nachtstunden durch ein On-Demand-Angebot. Der Verkehrsbetrieb nennt es „Revierflitzer“ und meint damit fünf batterieelektrisch sowie per Dreizylinder-Range-Extender angetriebene LEVC-Taxis, besser bekannt als „London-Taxis“.

Bestellen kann man die Fahrzeuge per App. Die von ViaVan stammende Software zur Bündelung der Fahrten gibt dem Nutzer an, an welcher der rund 3.500 virtuellen Haltestellen er wann einsteigen kann, was die Fahrt bis zu seinem Fahrtziel kostet und wann er ungefähr dort ankommen wird. Die Ankunftszeit kann sich wegen der Bündelung mit anderen Fahrtwünschen ändern. Gefahren wird täglich ab 21 Uhr und unter der Woche bis 2 Uhr in der Frühe. Am Samstagmorgen endet die Bedienzeit erst um 6 Uhr, am Sonntagmorgen sogar erst um 9 Uhr.

Wie bei anderen schon laufenden Projekten dieser Art erlegt die Bekämpfung des Corona-Virus auch den Oberhausenern Beschränkungen bei der Bündelung von Fahrtwünschen auf. Es werden von den sechs Sitzplätzen der mit einer Rollstuhlrampe ausgestatteten Fahrzeuge maximal drei belegt. Die Bezahlung läuft ohnehin kontaktlos per App. Der Fahrer sitzt beim LEVC TX bekanntlich in einer vom Fahrgastraum getrennten Kabine.

Die Fahrt im Revierflitzer soll preislich zwischen einem Linien-Ticket und dem Taxi-Tarif liegen. Der Preis soll nach der Entfernung gestaffelt werden. Vorgesehen sind Stufen bis 2, bis 5, bis 10 und bis 15 Kilometer. Für Zeitkarten-Inhaber gilt ein ermäßigter Preis. Bis zum 31. August 2020 bekommen alle Kunden einen Einführungsrabatt von 25 Prozent.

Die STOAG ist beim Fahrpersonal eine Kooperation mit Salmi-Tours aus Essen eingegangen. Das Unternehmen ist seit 13 Jahren in der Personenbeförderung tätig, schreibt der Verkehrsbetrieb. Laut seiner Homepage setzt es bisher vor allem Kleinbusse wie Ford Transit, Renault Master und Peugeot Boxer auch mit Rollstuhleinrichtungen ein. ViaVan wiederum ist ein Joint Venture, an dem Daimler beteiligt ist. Es ist bisher vor allem über das On-Demand-Projekt BerlKönig der Berliner Verkehrsbetriebe bekanntgeworden, aber auch an Projekten in Bielefeld und in Lübeck beteiligt.

Eine enge Kooperation für einen On-Demand-Verkehr in einer größeren Stadt sind auch die Stadtwerke Krefeld eingegangen. Über ihre Zusammenarbeit mit dem Taxi- und Mietwagenunternehmer Michael Knorrek und dem Softwareanbieter ioki hat taxi heute in der Ausgabe 3-4/2020 berichtet.

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E-Taxi von LEVC bekommt voll-elektrische Konkurrenz

News vom 28.10.2019 von Dietmar Fund

Das Dynamo Taxi ist ein rein elektrisch angetriebenes London-Taxi auf der Basis des Nissan e-NV 200 Evalia mit Modifikationen an der Lenkung.

Mit einer Akkukapazität von 40 kWh und einer Reichweite von knapp 300 Kilometer gemäß dem aktuellen Messverfahren WLTP tritt ein modifizierter Nissan e-NV 200 Evalia nun als London-Taxi an. Im Gegensatz zu seinem aktuellsten Wettbewerber der Geely-Tochter LEVC hat das Modell von Dynamo Taxi keine knappe Akku-Kapazität und einen Dreizylinder-Benziner als Reichweitenverlängerer, sondern fährt rein elektrisch und ist auf die Schnellladung eingestellt.

Am Basisfahrzeug musste der Hersteller die Lenkung umbauen, damit es den für London-Taxis vorgeschriebenen Wendekreis erreicht. Ein Panorama-Glasdach baut er ebenfalls ein. Im Innenraum musste laut dem Branchendienst elecdrive.net vor allem das kontaktlosen Bezahlsystem in das Infotainment des Nissan-Modells integriert werden. Ein weiteres Thema war der barrierefreie Zugang.

Wie auf einem Werbevideo zu sehen ist, hat das Fahrzeuge zwei elektrisch ausfahrbare Trittstufen, die allerdings für Rollstühle zu schmal sind. Wie Rollstuhlfahrer über eine Rollstuhlrampe aufgenommen werden können, zeigt das Video nicht. Nach Angaben des Unternehmens können außer einem Rollstuhlfahrer zwei weitere Fahrgäste befördert werden.

Die Dynamo Motor Company ist im englischen Coventry ansässig. Dort sitzt auch der Wettbewerber London EV Company Ltd. (LEVC), der ebenso wie Volvo zum chinesischen Geely-Konzern gehört.

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On-demand-Shuttle eines Taxibetriebs fährt jetzt regulär

News vom 04.08.2019 von Dietmar Fund

Nach einer zweimonatigen Testphase fahren in Ettlingen jetzt drei elektrisch angetriebene Londontaxis des Taxiunternehmens Dirk Holl im Regelbetrieb und können mit Verbundfahrscheinen genutzt werden.

Zum 1. August ist der On-demand-Shuttle-Verkehr „MyShuttle“ in der Ettlinger Innenstadt in den Regelbetrieb übergegangen. Drei elektrisch betriebene und rollstuhltaugliche Sechssitzer mit Range-Extender je nach Bedarf fahren 250 virtuelle Haltestellen an, von denen ein Großteil mit Haltestellen von Bussen und Stadtbahnen identisch ist. Buchen kann man die Sammelfahrten nur über die App des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV), und zwar montags bis samstags zwischen 19 und 1 Uhr nachts sowie an Sonn- und Feiertagen zwischen 8 und 24 Uhr.

Pro Fahrt müssen die Nutzer ebenso wie mit dem Bus oder der Straßenbahn in der Innenstadt 2,10 Euro bezahlen, es sei denn, sie haben für die Fahrt nach Ettlingen bereits einen Fahrschein gelöst und das bei der Buchung in der App angegeben. Nutzer von Zeitkarten können MyShuttle kostenlos benutzen. Sie müssen sich allerdings in jedem Fall einmalig mit ihren Bezahldaten für die App KVV.mobil registrieren, damit sie im Fahrzeug identifiziert werden können.

Das Projekt läuft mit einer Software von moovel, die inzwischen ebenso wie die aufgegebene Marke mytaxi zum Joint Venture von Daimler und BMW namens Free Now gehört. Finanziert wird MyShuttle für eine bis Ende 2020 reichende Testphase vom Landkreis Karlsruhe.

Der KVV und der Landkreis Karlsruhe haben zum Start des Regelbetriebs eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben. Ebenso wie die erste Pressemitteilung zum Start des Probebetriebs im Juni 2019 (taxi heute berichtete) enthält sie keinen Hinweis auf den Gaggenauer Taxiunternehmer Dirk Holl, der die Shuttle-Fahrzeuge als Subunternehmer betreibt. Der Geschäftsführer des KVV und der Landrat werden selbstverständlich zitiert. Kein schöner Zug der beiden Auftraggeber!

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Taxi-Holl AG startet On-Demand-Verkehr

News vom 07.06.2019 von Dietmar Fund

Unter dem Namen „MyShuttle“ setzt der Taxiunternehmer Dirk Holl für den Karlsruher Verkehrsverbund drei London-Taxis in Ettlingen ein.

Ab dem 9. Juni 2019 bietet die Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) in der Stadt Ettlingen einen On-Demand-Verkehr zur Ergänzung der Stadtbuslinien an. Unter der Bezeichnung „MyShuttle“ lassen sich über die KVV.mobil-App drei schwarze London-Taxis mit elektrischem Antrieb und Range-Extender bestellen. Sie verkehren zwischen 250 virtuellen Haltestellen, zu denen auch alle regulären Bushaltestellen der Innenstadt zählen. Bestellen kann man sie von Montag bis Samstag ab 19 Uhr bis 1 Uhr nachts und an Sonn- und Feiertagen zwischen 8 und 24 Uhr.

Das Gaggenauer Taxiunternehmen Taxi Holl AG stellt die Fahrzeuge und die Fahrer und ist als Subunternehmer des KVV tätig. Bis Ende Juli soll „MyShuttle“ kostenfrei sein, danach kann man die Fahrzeuge mit Verbundfahrkarten sowie bei Einzelfahrten für 2,10 Euro und damit zum normalen Tarif für eine Wabe nutzen.

Der neue Service soll zunächst bis Ende 2020 erprobt werden. Der Landkreis Karlsruhe finanziert das Angebot. Dessen Landrat Dr. Christoph Schnaudigel sieht „MyShuttle“ als „attraktives ergänzendes Angebot“, das den Umstieg vom ÖPNV fördern könne.

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Aschaffenburg: Ridesharing mit Taxi-Partner

News vom 27.03.2019 von Dietmar Fund

Die Stadtwerke Aschaffenburg erproben im AST-Verkehr ein elektrisch angetriebenes London-Taxi und wollen es bald auch für das Ridesharing an Wochenenden einsetzen.

Nach der Genehmigung durch den Stadtrat möchten die Stadtwerke Aschaffenburg demnächst ein Ridesharing am Wochenende anbieten, weil die Nutzer des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs da andere Mobilitätswünsche hätten als unter der Woche, wo der Schüler- und Berufsverkehr das Angebot prägten. Dazu kooperieren die Stadtwerke mit dem Taxiunternehmen Metropolis Service GmbH aus Großostheim.

Ebenso wie der seit Jahren bestehende Anruf-Sammel-Transport (AST) soll auch eine Fahrt via Ridesharing telefonisch oder über die Stadtwerk-App bestellt werden. Abgefragt wird dabei die gewünschte Abfahrt-Haltstelle und entweder der Abfahrts- oder der gewünschte Ankunftszeitpunkt. Die Kunden können über die App die Anfahrt des Fahrzeugs verfolgen.

Dieter Gerlach, der Chef der Stadtwerke, erhofft sich von der Erprobung des Ridesharing Erkenntnisse zu der Frage, ob das individueller gestaltete Angebot kundenfreundlicher, ökonomischer und ökologischer ist als das heutige Busangebot. Es soll während des Testlaufs nicht ausgedünnt werden.

Neu am Ridesharing-Projekt ist auch das eingesetzte Fahrzeug, ein elektrisch angetriebenes rollstuhlgerechtes London-Taxi mit kleinem Volvo-Dreizylinder als Range-Extender.

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CleverShuttle startet in München

News vom 05.02.2019 von Dietmar Fund

Mit fünf elektrischen LEVC-Londontaxis und 25 weiteren Fahrzeugen startet die Bahn-Tochter jetzt ihr Ridesharing in München.

Im Rahmen der Experimentierklausel des Personenbeförderungsgesetzes startet die Bahn-Tochter CleverShuttle jetzt mit 30 Fahrzeugen ihr Ridesharing-Angebot in München. Fünf von ihnen sind elektrisch angetriebene, rollstuhlgerechte Sechssitzer vom Typ LEVC TX mit einem Benziner als Reichweiten-Verlängerer, die gewöhnlich als „Londontaxi“ bezeichnet werden. Vom Betriebssitz in der Landshuter Allee in der Nähe der Donnersberger Brücke aus deckt der Dienst das gesamte Stadtgebiet ab. Von einer Anbindung des Flughafens habe man Abstand genommen, weil da der Pooling-Effekt zu gering sei. Das berichtete PR-Manager Fabian Adlassnigg anlässlich einer kurzen Vorführfahrt in München.

Die Fahrzeuge werden an einer eigenen Ladesäule am Betriebssitz über das CCS-System geladen. In Leipzig verfüge CleverShuttle bereits über 70 Ladepunkte und in Berlin über 50, berichtete Adlassnigg. Nach seinen Informationen will CleverShuttle den Münchner Fuhrpark auf 75 Fahrzeuge erweitern.

Das potenzielle Taxi bietet sechs Fahrgastplätze, von denen drei gegen die Fahrtrichtung als Klappsitze eingebaut sind. Sie sind recht hart und zwingen zu sehr aufrechtem Sitzen. Große Fahrer können ihren Sitz zwar in der Höhe verstellen, aber nicht sehr weit nach hinten fahren, obwohl auf ihrer Seite die Trennwand deutlich weiter nach hinten reicht. Für ein beengtes Raumgefühl im Cockpit sorgt auch die Mittelkonsole neben dem als Laderaum ausgebildeten Platz, den sonst der Beifahrersitz belegen würde. Er ist der einzige richtig nutzbare „Kofferraum“ außer dem Fahrgastraum, wenn der nicht voll besetzt ist.

Die Stärke des LEVC TX ist der niedrige Einstieg durch die gegenläufig öffnenden hinteren Türen. Nach dem Entriegeln des in Fahrtrichtung rechts angebrachten Klappsitzes kann ihn der Fahrer nach außen schwenken, um einen umsetzbaren Rollstuhlfahrer in den Fahrgastraum zu schwenken. Im Rollstuhl sitzende Fahrgäste rollen auf der rechten Seite über eine flache Rampe ins Auto. Der Fahrer muss sie erst entriegeln und kann sie dann an einem in die Rampe integrierten Griff herausziehen. Seitlich lassen sich zwei Begrenzungsschienen hochklappen und arretieren.

Fahrgäste ohne Handicap freuen sich über die stabilen Griffe an den Einstiegen, die sich die deutschen Transporter-Hersteller ruhig einmal abgucken könnten. Mit einem Panorama-Glasdach, USB-Anschlüssen zum Aufladen mobiler Endgeräte und Leseleuchten könnte das geräumige Taxi bei den Fahrgästen weitere Pluspunkte sammeln.

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Volvo-Händler vertreiben London-Taxi

News vom 26.10.2018 von Dietmar Fund

Das rollstuhlgerechte Elektrotaxi mit Range-Extender soll über 15 Volvo-Händler vertrieben werden.

Der wie die schwedische Marke Volvo zum chinesischen Geely-Konzern gehörende englische Hersteller LEVC möchte ab Anfang 2019 sein Elektrotaxi TX über 15 deutsche Volvo-Händler verkaufen. Das teilte der Hersteller am 26. Oktober 2018 mit.

Die Standorte der Händler seien über ganz Deutschland verteilt, schreibt LEVC. Volvo Cars Germany solle ihren Verkauf und den Service für sie übernehmen. Genauere Details zu dieser Vereinbarung sollen erst Anfang 2019 bekanntgegeben werden.

Auf der Europäischen Taximesse stellt LEVC sein Elektrotaxi mit einem Dreizylinder-Benziner als Reichweitenverlängerer an einem gemeinsamen Stand mit Volvo aus. Dort kann man sich auch für Probefahrten mit dem bislang weltweit einzigen Taxi anmelden, das speziell als solches konzipiert worden ist und nicht nur aus einem „zivilen“ Fahrzeugmodell umgebaut wurde.

Das Kürzel LEVC steht für London EV Company. Das Unternehmen gehört seit 2013 zu Geely. Zusätzlich zur Neuentwicklung des Modells TX hat LEVC kürzlich auch ein neues Werk in Betrieb genommen, in dem es gebaut wird.

Das Vorgänger-Unternehmen London Taxi Company war schon einmal auf dem deutschen Taxi-Markt vertreten. Damals trat unter anderem der umtriebige Gebrauchtwagen-Spezialist Michael Much aus Bad Tölz als Importeur auf, der aber wegen der schleppenden Ersatzteilversorgung keine guten Erinnerungen an diese Zeit hat.

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London-Taxi stromert für ioki in Hamburg

News vom 23.07.2018 von Dietmar Fund

Die Tochter der Deutschen Bahn bindet über App-basierte Sammelfahrten zunächst zwei entlegene Wohngebiete an den öffentlichen Nahverkehr an.

Am 18. Juli 2018 hat ioki, die Mobilitätstochter der Deutschen Bahn, ihre ersten elektrisch angetriebenen Taxis des englischen Herstellers LEVC präsentiert. Sie sollen über einen auf der Buchung per App basierenden On-Demand-Shuttle-Service Fahrgäste in entlegenen Wohngebieten an der Haustüre abholen und zu einer Haltestelle der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) bringen, als deren Partner ioki auftritt. Umgekehrt ist auch die Fahrt von einer Haltestelle nach Hause möglich.

Der Shuttle-Service ist in das Preissystem der VHH integriert, sodass die Fahrt zum Beispiel auch über einen Einzelfahrschein bezahlt werden kann. Die Software bildet Sammelfahrten.

Laut ioki wurden für den Start die Stadteile Lurup und Osdorf ausgewählt, weil in diesen Vorstädten der Weg zu den Haltestellen oftmals sehr weit sei. Das halte viele Bewohner von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ab, die man nun für deren Nutzung gewinnen wolle.

Für das sechssitzige Modell TX von LEVC habe man sich entschieden, weil es emissionsfrei fahren könne und für Rollstuhlfahrer und Reisende mit Kinderwagen gut zugänglich sei, teilt ioki mit. Das Fahrzeug wurde wie sein Vorgänger, das London-Taxi, vorn vornherein als Taxi konzipiert. Es wird in einem neuen Werk im englischen Coventry gebaut, in das die chinesische Muttergesellschaft Geely 325 Millionen Euro investiert hat.

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Taxi-Holl will elektrisches London-Taxi erproben

News vom 18.07.2018 von Dietmar Fund

Der Taxiunternehmer Dirk Holl aus Gaggenau präsentiert sich einmal mehr als Pionier der Taxi-Branche.

Nach einem Besuch im Werk im englischen Coventry hat der Taxiunternehmer Dirk Holl aus Gaggenau eines der ersten als Linkslenker gestalteten elektrisch angetriebenen London-Taxis bestellt. Das LEVC TX eCity hat in der Version für den „Kontinent“ ein normales Dach, auf dem ein HALE-Dachzeichen angebracht ist. Die nötige Verkabelung für die Taxi-Innereien und die Taxi-Alarmanlage werden bereits im Werk eingebaut. Da in Baden-Württemberg die Taxifarbe freigegeben ist, hat Holl das Fahrzeug in einem dunklen Blauton bestellt, der seine Hausfarbe ist. Seinen Angaben zufolge ist das elektrisch angetriebene Fahrzeug, das mit einem Benzinmotor als Reichweiten-Verlängerer die Akkus laden kann, auch in Hellelfenbein lackiert bestellbar.

Wie der Unternehmer berichtet, hat ein Gespräch mit dem Vertriebschef Phil Henrick ergeben, dass die für die deutsche Konformitätsprüfung notwendige Beschreibung des Geschwindigkeitssignals vorliege. Holl geht bei dem ab Werk als Taxi konzipierten Fahrzeug davon aus, dass er bei den Eichämtern keine Probleme bekommen wird.

Holl möchte den Service wie auch für seine Taxis von Mercedes-Benz und Volkswagen in Eigenregie durchführen. Das Elektrotaxi werde in Deutschland aber über spezielle Volvo-Händler angeboten, die auch den Werkstattservice übernähmen, hat er bei einem Event in Berlin erfahren. Er war dort als Vertreter des Taxi-Verbandes Deutschland (TVD) eingeladen und hat sich das Fahrzeug und die Fertigungsstätte unter anderem zusammen mit Michael Müller, Hermann Waldner und Thomas Grätz angeschaut, dem Präsidenten, Vizepräsidenten und dem Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands (BZP).

Taxi-Holl betreibt bereits zwei Elektrotaxis: Einen Tesla Model S und einen Nissan Leaf. Zum Fuhrpark des Unternehmens gehören auch Volkswagen Caddy Maxi mit Heckeinstiegen für Rollstuhlfahrer. Die kann das LEVC-Taxi über eine einfache seitliche Rampe aufnehmen.

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Londoner Taxiunternehmen überwacht Tausende Fahrer

News vom 25.11.2017 von Dietmar Fund

Das Softwareunternehmen nauto warnt mit Hilfe Kameras vor abgelenkten Fahrern.

Als Kooperationspartner des Fahrtenvermittlers Uber hat das kalifornische Softwareunternehmen nauto ein Hilfsmittel entwickelt, mit dessen Hilfe Taxibetreiber das Fahrverhalten ihrer Fahrer überwachen können, um warnend einzuschreiten und damit ihre Versicherungsprämien zu senken. nauto setzt dazu eine Kamera für den Außen- und eine für den Innenraum ein. Sobald eine Verkehrssituation kritisch wird und der Fahrer gleichzeitig abgelenkt ist, sendet die Software nach der Gefährlichkeit von Ereignissen gestufte Textwarnungen an den Betreiber.

Der hat dann die Möglichkeit, den Fahrer sofort telefonisch anzusprechen, ihn auf sein Fehlverhalten hinzuweisen und ihm Konsequenzen anzudrohen. Das System habe bei ersten Anwendungen für Uber gezeigt, dass solchermaßen kontrollierte Fahrer binnen ein, zwei Monaten deutlich zurückhaltender und aufmerksamer fahren würden, berichtete Frank Bunte, Europa-Chef von nauto, am 23. November 2017 am Rande einer Tagung über Robotertaxis in Stuttgart. Bunte sagte zu taxi heute, sein Unternehmen habe gerade 2.000 Taxis eines Londoner Taxiunternehmens mit seiner Hard- und Software ausgestattet.

Das System ist praktisch ein um Videoaufnahmen und intelligent reagierende Kameras erweiterter Unfalldatenschreiber. In Deutschland wären die Kameras sowohl zur Beobachtung des fließenden Verkehrs als auch der Innenraumüberwachung aus Gründen des Datenschutzes derzeit unzulässig. Nur die Landesdatenschützer in Bremen und in Niedersachsen halten momentan immerhin einzelne Standbilder als Überfallschutz für zulässig, die auch innerhalb einer kurzen Zeit wieder gelöscht werden müssen.

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Zweite Auflage des spanischen London-Taxis

News vom 08.02.2017 von Dietmar Fund

Auch die aktuelle Generation des Vito ist jetzt als London-Taxi mit lenkbarer Hinterachse unterwegs.

Mit einem Wendekreis von nur 7,62 Metern wartet der zu einem London-Taxi umgebaute Mercedes-Benz Vito der aktuellen Generation auf. Wie sein Vorgängermodell, das seit 2008 entlang der Themse unterwegs ist, braucht er dazu eine lenkbare Hinterachse.

Jeweils bis zu sechs Londoner Taxi-Fahrgäste dürfen sich über elektrische Schiebetüren und elektrisch ausfahrbare Trittstufen auf beiden Seiten und über eine Klimaanlage freuen. Einen barrierefreien Zugang sollen die im Baskenland produzierten Basisfahrzeuge auch bekommen haben. Wie er genau aussieht, verrät die Pressemitteilung leider nicht.

Mercedes-Benz bietet das neue Vito-Taxi für Einsätze außerhalb der Landeshauptstadt auch ohne Hinterachslenkung an. Es heißt dann „National Taxi“.

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Das London-Taxi fährt künftig elektrisch

News vom 08.07.2016 von Dietmar Fund

Die London Taxi Company präsentierte in Berlin die fünfte Generation ihres rollstuhlgerechten Taxis mit einer neuen Antriebstechnologie.

Ab Ende 2017 soll das neue Modell TX5 der London Taxi Company (LTC) auf der Insel und ab 2018 als Linkslenker leise durch Europas Großstädte rollen. Möglich soll das ein rein elektrischer Antrieb machen. Sein Elektromotor an der Hinterachse wird im Normalbetrieb von Lithium-Ionen-Akkus gespeist. Sie sitzen unter der vom Fahrgastraum abgetrennten Fahrerkabine und sorgen vorn für einen bequemen Einstieg und eine Sitzposition, die man in etwa mit einem Mercedes-Benz Vito vergleichen kann. Der Längsverstellbereich des Fahrersitzes ist deutlich besser als bisher, geht aber zu Lasten der Kniefreiheit zweier Fahrgäste.

Für Autobahnfahrten oder wenn die Akkus erschöpft sind lädt ein Dreizylinder-Benziner mit 1,5 Litern Hubraum die Akkus. Er sitzt vorn unter der Haube. Die Reichweite soll laut dem Vorstandsvorsitzenden Carl-Peter Forster in etwa in der Mitte zwischen Plug-in-Hybriden und dem Tesla S liegen, denen er im Stadtverkehr 40 bis 50 beziehungsweise 250 bis 300 Kilometer zubilligt. LTC geht davon aus, dass die Akkus im Taxi-Einsatz während der Pausen über 22-kW-Schnellladestationen immer wieder aufgeladen werden können.

Die Karosserie des fünften London-Taxis hat einen geklebten Aluminium-Rahmen, der mit Verbund-Werkstoffen beplankt ist. Der Prototyp hatte ein Panoramadach, das über den ganzen Fahrgastraum reichte. Der Fahrgastraum ist über hinten angeschlagene Türen und einen niedrigen Einstieg gut zugänglich. Hinter der Fahrerkabine sind entgegen der Fahrtrichtung drei Klappsitze mit Dreipunktgurten angebracht, von denen der auf der Gehsteig-Seite drehbar ist und als Zustiegshilfe für wenig mobile Fahrgäste dienen kann. Rollstuhlfahrer sollen über eine einfache, aus dem Boden von Hand ausklappbare Rampe leicht ins Fahrzeug hineinrollen können. Gurtaufroller zur Rolli-Sicherung verbargen sich im Prototyp unter der mittig geteilten Dreier-Sitzbank, die in Fahrtrichtung angebracht ist. Ob die Rolli-Vorrichtungen der deutschen DIN entsprechend gestaltet werden, konnte keiner der Verantwortlichen sagen.

Das Unternehmen nannte weder konkrete Leistungsdaten noch Preise. Das speziell als Taxi konzipierte Fahrzeug sei für eine Nutzungsdauer von 15 bis 20 Jahren konzipiert und solle niedrigere Gesamtbetriebskosten als alle Fahrzeuge haben, die derzeit als Taxis eingesetzt würden, erklärte dazu LTC-Präsident Peter Johansen. Den deutschen Vertrieb möchte Carl-Peter Forster zunächst bei Partnern der chinesischen Geely-Gruppe in Großstädten beginnen, die schon professionellen Flotten unterstützten.

Forster denkt dabei nicht nur, aber auch an Volvo-Händler, da die schwedische Marke ebenso zu Geely gehört wie LTC. „Wir gehen auf ein paar Großstädte, wo wir je ein bis zwei Partner für den Service suchen“, sagte Forster zu taxi heute. „Erste Gespräche laufen bereits.“

Das neue Modell TX5 wird in einer neuen Fabrik im englischen Coventry gebaut. Dort sollen später auch Varianten mit längerem Radstand als Crewbusse entstehen.

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London Taxi Company will in Deutschland verkaufen

News vom 31.05.2016 von Dietmar Fund

Mit einem Hybridmodell wollen die Briten 2018 wieder auf den deutschen Markt kommen.

Sechs Sitze, barrierefreier Einstieg für Rollstuhlfahrer und Hybridantrieb: Mit diesen Merkmalen ausgestattet, soll 2018 das Modell TX5 der London Taxi Company auf den deutschen Markt kommen. Daher lädt Carl-Peter Forster, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, Pressevertreter für den 7. Juli 2016 nach Berlin ein. Dort möchte er das Fahrzeug frühzeitig präsentieren und die Pläne des Unternehmens für den deutschen Markt erläutern.

Die London Taxi Company gehört mittlerweile dem chinesischen Autohersteller Geely. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden rund 390 Millionen Euro in die Weiterentwicklung der britischen Taxis investiert.

Carl-Peter Forster ist in der deutschen Autoindustrie noch von seinen führenden Tätigkeiten bei BMW und zuletzt bei Opel her bekannt. Die London Taxis waren in Deutschland zuletzt vom Bad Tölzer Gebrauchttaxi-Spezialisten Autohaus Much vertrieben worden.

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Gold für Londons Taxifahrer

News vom 14.11.2013 von Tanja Schiefele

Jährlich und weltweit führt das Hotelbuchungsportal Hotels.com eine Taxi-Studie durch. Auch in diesem Jahr, und damit bereits zum sechsten Mal in Folge, standen dabei Londons Taxifahrer an erster Stelle.

Mit einer Quote von 22 Prozent verteidigten die Londoner erfolgreich ihren ersten Platz. Mit großem Abstand folgten dann die Hauptstädte New York (10 Prozent) und Tokio (9 Prozent), die sich um die Plätze zwei und drei ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Nach schlechteren Platzierungen in den vergangenen Jahren konnte sich Berlin nun wieder vorarbeiten und sicherte sich mit fünf Prozent Platz vier. Madrid, Mexiko-Stadt und Amsterdam (jeweils vier Prozent) teilen sich den fünften Platz.

Taxifahrer aus 57 Städten und 30 Ländern wurden nach sieben Kategorien bewertet. In den Kategorien Sauberkeit, Ortskenntnisse, Fahrstil und Freundlichkeit lagen die Briten ganz weit vorne. Auch bei der Kategorie Fahrsicherheit schnitten Londons Fahrer weltweit am besten ab – ein Kriterium, das bei einem Viertel der Befragten an oberster Stelle während einer Taxifahrt stand.

In puncto Preis-Leitungs-Verhältnis und Verfügbarkeit überzeugten allerdings die New Yorker „Yellow Cabs“. Auch Bangkok konnte bei den Fahrtkosten mithalten und landete ebenfalls unter den Top-five.

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Das London-Taxi kehrt zurück

News vom 18.09.2013 von Tanja Schiefele

Rund sechs Monate nach der Übernahme des Herstellers Manganese durch den chinesischen Geely-Konzern, läuft die Produktion der berühmten Black Cabs wieder an.

Wie wir am 31. Oktober 2012 berichteten, musste die Produktion nach der Pleite des Hersteller Manganese Bronze eingestellt werden. Lange war unklar, ob und wie es mit dem London-Taxi weitergehen sollte. Die chinesische Firma Geely erklärte sich bereit, das Traditionsunternehmen zu kaufen und zu modernisieren (siehe Meldung vom 6. Februar 2013).

Nach deutlichen Verbesserungen in den Produktionsstätten in Coventry und der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen haben der Vorsitzende der Geely Group, Li Shufu, und Wirtschaftsminister Vince Cable offiziell den Startschuss für die Produktion gegeben. Künftig sollen dort pro Woche 50 Fahrzeuge gefertigt werden. Zudem kündigte das Unternehmen an, bereits an einer neuen Generation der TX4-Modelle mit verbesserter Energieeffizienz zu arbeiten.

Zukünftig werden die legendären Black Cabs nicht mehr nur in der britischen Hauptstadt unterwegs sein, sondern auch in China. 500 der unverwechselbaren Droschken sollen künftig durch Nanjing rollen, mit rund acht Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Ostchina.

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Ende für das London-Taxi?

News vom 31.10.2012 von Tanja Schiefele

Das legendäre London-Taxi steht (mal wieder) vor dem Aus. Der Hersteller wird wohl Insolvenz anmelden. Gründe dafür gibt es viele, ein „Schuldiger“ ist auch Mercedes-Benz.

Der Taxi-Klassiker auf Londons Straßen, ein Raumwunder, in dem selbst Passagiere mit Rollstuhl problemlos Platz finden und das einen kleineren Wendekreis als ein Smart besitzt – das ist das Black Cab. Doch in den letzten fünf Jahren haben sich Absatz und Umsatz des Klassikers aus dem Hause Manganese Bronze beinahe halbiert.

Jetzt scheint es, als stünde das Unternehmen kurz vor der Insolvenz. Probleme an der Servolenkung mit anschließender Rückrufaktion von hunderten Fahrzeugen und millionenschwere Bilanzierungsfehler geben dem Kleinunternehmen scheinbar den Rest. Auch das Händeringen um eine Finanzspritze vom chinesischen Autobauer und Großaktionär Geely, der mit 20 Prozent an Manganese beteiligt ist und dem auch Volvo Cars gehört, blieb bisher ohne Erfolg.

Der Verband der Taxifahrer hofft weiter auf Hilfe und die Gewerkschaft Unite bat die britische Regierung um finanzielle Unterstützung, um das London Cab zu retten.

Die Tatsache, dass die Konkurrenz nicht schläft, vereinfacht die Lage des Traditionsunternehmens nicht gerade. Neue Konkurrenten wie Mercedes-Benz haben das Monopol des geschwächten Herstellers geknackt und drängen auf den Markt. Nach eigenen Angaben haben die Taxis mit dem Stern bereits einen Marktanteil von 40 Prozent im Neugeschäft erreicht.

Auch Nissan möchte mit der Londoner Taxiversion des NV200 die Hauptstadt Großbritanniens erobern. Fotos zu diesem Modell finden Sie in unserer Bildergalerie.

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London-Taxis fahren mit Wasserstoff

News vom 20.10.2011 von Redaktion (allg.)

Die immer schärferen Emissionsgrenzwerte in London bremsen allmählich die nicht besonders umweltfreundlichen Diesel-Taxis aus. Nun werden die ersten „Black Cabs“ mit einer Brennstoffzelle ausgerüstet.

Die Leistungsdaten (136 PS) und besonders die Reichweite der emissionsfreien London-Taxis lassen aufhorchen. Mehr als 250 Meilen, also rund 400 Kilometer, sollen Taxifahrer zurücklegen können, bevor sie wieder nachtanken müssen. Der Tankvorgang selbst soll gerade einmal fünf Minuten dauern. Das jedenfalls verspricht der Fahrzeughersteller Lotus, der die Black Cabs vom Typ LTI TX4 mit dem Brennstoffzellenantrieb und einen Lithium-Akku, der die bei Bremsvorgängen freiwerdende Energie speichert, ausrüstet.

Dabei müssen die Kollegen in der englischen Hauptstadt nicht auf das etablierte charakteristische Design ihrer Gefährte verzichten – rein äußerlich ist das Null-Emissions-Taxi nicht von seinen Diesel-Brüdern zu unterscheiden.

Zunächst einmal geht es nur um 20 Taxis, die während der Olympischen Spiele im kommenden Jahr testweise zum Einsatz kommen. Aber bei der Marketing-Aktion soll es nicht bleiben: Londons Bürgermeister Boris Johnson hat angekündigt, dass bis zum Jahr 2020 alle Taxis der Hauptstadt mit den emissionsfreien Wasserstoff-Brennzellen unterwegs sein sollen.

(sk)

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London-Taxi mit VW-Logo

News vom 16.12.2010 von Redaktion (allg.)

Die Taxi-Visionen des Volkswagen-Konzerns gehen in eine neue Runde: Nach Berlin, Mailand und Hongkong wurde nun auch in der britischen Hauptstadt eine Konzept-Studie für ein Elektro-Taxi vorgestellt.

Somit hat also auch VW ein London-Taxi, wenn auch erstmal nur in der Theorie, denn das in dieser Woche vorgestellte Fahrzeug ist ein reines Konzeptfahrzeug, dessen Design aber an den legendären Volkswagen Samba-Bus erinnern soll. Das Elektro-London-Taxi misst nur 3,73 Meter und ist somit kürzer als ein Fox, soll aber laut Werksangaben eine größere Beinfreiheit als ein Passat aufweisen.

Wie man das bei London-Taxis kennt, wird auch das Volkswagen-Modell keinen Beifahrersitz haben, sondern lediglich einen Frachtraum für das Gepäck. Die Fahrgäste gelangen nur über die Beifahrerseite ins Taxi.

Dafür entwickelten die VW-Tüftler eine weit nach vorn öffnende Schwenktür, mit der ein leichteres Ein- und Aussteigen ermöglicht wird. Angetrieben wird das 120 km/h schnelle London-Taxi von einem Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 85 kW (Dauerleistung: 50 kW). Mit Energie versorgt wird der Motor über eine im Unterboden der Studie integrierte Lithium-Ionen-Batterie. Dank der hier realisierten Speicherkapazität von 45 Kilowattstunden (kWh) und des trotz der Batterie relativ niedrigen Fahrzeuggewichtes (1.500 Kilogramm) können je nach Fahrweise Distanzen von bis zu 300 Kilometern (nach NEFZ) zurückgelegt werden.

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Chinesische London-Taxis

News vom 29.07.2004 von Redaktion (allg.)

"Prinz Charles fährt erstmals in London Taxi!" Diese Meldung geisterte die Tage durch die Presse. Anlässlich einer Ehrung des Londoner Taxigewerbes bekam der standesgemäße Privatchauffeur ein paar Stunden frei, weil der designierte Thronnachfolger stattdessen ein Londoner Taxi bestieg. Erstmals, wie er selbst betonte.

Ob er dabei auch wusste, dass die Original London Taxis zukünftig das Etikett "Made in China" tragen? Der britische Hersteller Manganese Bronze Holding (MBH), Mutterkonzern von London-Taxis International, gründete kürzlich mit der Regierung der Stadt Lanzhou und einer chinesischen Firma ein Gemeinschaftsunternehmen. Rund 50.000 London-Taxis soll das neue Werk jährlich fertigen. Freilich nicht nur für die Londoner Taxiunternehmen, sondern hauptsächlich für China und Taiwan. Damit Prinz Charles, falls er dort mal zu Besuch auftaucht, jederzeit wieder in ein London-Taxi einsteigen kann...

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