Tesla Model 3: Der Blinkerhebel ist zurück!

Das Model 3 bekommt seinen Lenkstockhebel zurück, es gibt bessere Frontkameras, neue Akkus sorgen für mehr Reichweite – und das Model Y profitiert gleich mit.

Endlich kann man beim Model 3 ganz normal blinken, egal in welcher Version. | Foto: Tesla
Endlich kann man beim Model 3 ganz normal blinken, egal in welcher Version. | Foto: Tesla
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Tesla hat seine Mittelklasse überarbeitet – und das gleich in doppelter Hinsicht. Sowohl das Model 3 als auch das Model Y erhalten ein Technik-Update, das auf Kundenfeedback basiert. Besonders auffällig: Beim Model 3 zieht nach zwei Jahren Pause der klassische Blinkerhebel wieder ein. Was uns nicht wundert: Gerade in Kreisverkehren hat die Tastenkombi im Lenkrad, die den linken Lenkstockhebel ersetzte tierisch genervt

Ursprünglich hatte Tesla im Zuge des „Highland“-Facelifts die Bedienung „revolutioniert“ und den Hebel durch Tasten am Lenkrad ersetzt – minimalistisch, futuristisch, aber für viele schlicht… sagen wir: gewöhnungsbedürftig. Nun also die Rückkehr zur Normalität. Das Model 3 blinkt endlich wieder, wie man es gewohnt ist.

Mehr Energie, mehr Kilometer

Neben dieser ergonomischen Einsicht gibt’s auch technische Fortschritte. Die bisher nur in den teureren Varianten eingesetzte NMC-Batterie wurde überarbeitet und setzt nun auf neue LG-Zellen mit rund fünf Prozent höherer Energiedichte. Der Energiegehalt steigt damit von etwa 79 auf rund 83 Kilowattstunden, was Tesla-Fahrern zusätzliche Kilometer beschert – ganz ohne Aufpreis.

Im Alltag bedeutet das: Das Model 3 mit Hinterradantrieb kommt nun auf bis zu 554 Kilometer nach WLTP, wenn es auf den kleineren 18-Zoll-Rädern rollt. Mit den optionalen 19-Zöllern sind es 520 Kilometer – bisher waren es 513. Die Long-Range-Version mit Heckantrieb legt mit 750 Kilometern WLTP stärker zu (vorher 702 km), während die Allradvariante nun auf 716 Kilometer kommt (statt 678). Selbst das sportliche Model 3 Performance profitiert mit einer Reichweite von 571 Kilometern, wo zuvor bei 528 Schluss war. Real muss man bei schlechtem Wetter davon aber je rund 150 bis 200 Kilometer abziehen – womit Long Range trotzdem immer über 500 Kilometer bleiben dürfte.

Bessere Kamera mit Durchblick

Auch in puncto Assistenzsysteme tut sich was: Das Model 3 erhält eine neue Frontkamera, die nun nicht nur wäscht, sondern auch heizt – für freie Sicht bei jedem Wetter. Das Bild landet wie gewohnt auf dem Zentraldisplay, jetzt aber klarer und wetterfester als zuvor.

 

 

Und das Model Y? Zieht nach.

Wer lieber höher sitzt, darf sich ebenfalls freuen: Das in Grünheide gebaute Model Y mit maximaler Reichweite und Allradantrieb profitiert von denselben Batteriezellen und schafft nun laut Tesla geschätzte 629 Kilometer – ein ordentlicher Sprung von den bisherigen 586.

Tesla bessert bei Model 3 und y dezent nach. Am wichtigsten bei Ersterem: Endlich wieder blinken, ohne nachzudenken!

Quelle: Email der Tesla-Presseabteilung

 

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