Langsam wird es Zeit, dass das amerikanische Unternehmen Tesla den Einsatz von Taxiunternehmern für sein rein elektrisch fahrendes Model S honoriert, denn es häufen sich Zeitungsmeldungen über deren Einsatz. Zu den letzten Unternehmern, die mit diesem bislang einzigen Elektromodell in typischer Taxi-Größe mit ausreichender Reichweite auf sich aufmerksam gemacht haben, gehört Dirk Holl aus Bad Gaggenau.
Er hat für seinen Unternehmensteil in der Kurstadt Baden-Baden ein Model S 85 als Taxi in Dienst gestellt. Wie in Baden-Württemberg üblich, trägt es zwar ein Dachzeichen, aber kein Hellelfenbein. Holl lädt es an einer von sechs Ladestationen des Energieversorgers EnBW in Baden-Baden auf. Vor dem Kauf hatte er die Schichten seiner Dieselfahrzeuge ausgewertet und dabei festgestellt, dass 91,4 Prozent von ihnen unterhalb der 350 Kilometer lagen, die er für den Tesla veranschlagt. Auf Fernfahrten wird die Elektro-Limousine entlang der Autobahnen an den von Tesla installierten Superchargern schnell aufgeladen.
Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart unterstützte den Taxiunternehmer bei seiner Planung. Das Land Baden-Württemberg förderte das E-Taxi im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität II.
Taxi Holl setzt sein Tesla-Taxi im Mehrschichtbetrieb ein. Dadurch steht es maximal 4,5 Stunden in der Nacht, um während dieser Zeit schonend aufgeladen zu werden.
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