TMV drängt auf frühere Gesetzesreform gegen Schwarzarbeit im Mietwagensektor

Der Verband warnt vor zunehmenden Wettbewerbsverzerrungen durch illegale Praktiken in Teilen der Plattformökonomie. Ohne schnellere Regulierung sieht der TMV das Taxi- und Mietwagengewerbe massiv unter Druck und fordert zügiges Handeln der Politik.

Symbolische Verkehrskontrolle: Einsatzkräfte prüfen ein Fahrzeug im Rahmen von Maßnahmen gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit im gewerblichen Personenverkehr. | Foto: KI-generiert
Symbolische Verkehrskontrolle: Einsatzkräfte prüfen ein Fahrzeug im Rahmen von Maßnahmen gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit im gewerblichen Personenverkehr. | Foto: KI-generiert

Der Präsident des Taxi- und Mietwagenverbands TMV, Thomas Kroker, hat sich in einem Schreiben vom 24. November 2025 an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales gewandt. Anlass ist ein Beitrag der Sendung REPORT MAINZ vom 18. November, der mutmaßliche Verstöße bei Mietwagenportalen wie Uber und Bolt thematisierte. Der TV-Bericht dokumentierte laut Verband Fälle von Schwarzarbeit, Lohndumping und der Hinterziehung von Sozialbeiträgen in Teilen der Branche.

Frühere Hinweise des Verbands

Der TMV hatte das Ministerium bereits am 30. Juni 2025 auf entsprechende Missstände aufmerksam gemacht. Damals wie heute fordert der Verband faire Wettbewerbsbedingungen zwischen dem Taxi- und Mietwagengewerbe und den Plattformbetreibern sowie deren Auftragnehmern.

Forderung nach schnellerer Gesetzgebung

In dem aktuellen Schreiben begrüßt der Verband, dass das Ministerium unmittelbar auf den REPORT MAINZ-Beitrag reagiert habe. Zugleich dringt der TMV darauf, geplante Neuregelungen im Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit früher als vorgesehen auf den Weg zu bringen und nicht erst Ende 2026.

Sorge vor Wettbewerbsverzerrungen

Der Verband warnt, dass das reguläre Taxi- und Mietwagengewerbe ohne eine zeitnahe Gesetzesverschärfung einem ruinösen Wettbewerb ausgesetzt sein könnte. Es bestehe die Gefahr, dass sich Unternehmen, die gesetzestreu arbeiten, gegenüber Mitbewerbern mit rechtswidrigen Praktiken nicht behaupten können. (Quelle: TMV)

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