Laut Pressesprecherin Petra Reetz wird derzeit über „kleine“ Busse mit acht Fahrgastplätzen nachgedacht, die als Rufbusse das Netz der Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Linien ergänzen sollen. Gedacht ist insbesondere daran, mit ihnen komplizierte Umsteigeverbindungen zu ersetzen. So solle auch dem letzten Berliner klargemacht werden, dass er eigentlich keinen privaten Pkw mehr brauche.
„Die kleinen Busse sollten auch im typischen Gelb unterwegs sein“, sagt Reetz. „Wir werden uns dafür sicher Kooperationspartner suchen, schon wegen der Fahrer.“ Die Innung des Berliner Taxigewerbes beispielsweise fahre jetzt schon Nachtbusse im Auftrag der BVG. Konkret seien die Pläne aber noch nicht. Bis Ende des Jahres solle Klarheit über die Richtung herrschen, in die man gehen wolle.
Die Berliner Zeitung hatte Ende April über die Pläne für ein Ridesharing berichtet und dabei den Eindruck erweckt, es sei an ein flächendeckendes Sammeltaxi-Netz unter der Regie der BVG gedacht.
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