LTV: Die Länder sollen Taxifahrten zu Impfzentren bezahlen

Der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) fordert die Sozialministerinnen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt dazu auf, für Fahrten von Senioren zum Corona-Impfzentrum eine schnelle Lösung mit Taxis zu organisieren und zu bezahlen.

Auch in Thüringen (hier Steffen Ehrhardt in Gotha) und Sachsen-Anhalt würden sich viele Taxi- und Mietwagenunternehmer über Fahrten zu Impfzentren freuen. (Foto: Dietmar Fund)
Auch in Thüringen (hier Steffen Ehrhardt in Gotha) und Sachsen-Anhalt würden sich viele Taxi- und Mietwagenunternehmer über Fahrten zu Impfzentren freuen. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Martin Kammer, Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV), hat die thüringische Sozialministerin Heike Werner (Die Linke) und Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne mit einem Schreiben dazu aufgefordert, eine schnelle Lösung für den Transport von Senioren in die Corona-Impfzentren herbeizuführen und zu bezahlen. Kammer verwies dazu auf das Taxi- und Mietwagengewerbe in den beiden Bundesländern, das große Erfahrung mit nicht qualifizierten Krankenbeförderungen habe. Häufig könnten sich über 80 Jahre alte Menschen eine Beförderung im Taxi und Mietwagen nicht leisten. Deshalb sollten Thüringen und Sachsen-Anhalt ebenso wie der Berliner Senat die Taxikosten für solche Fahrten übernehmen.

Dieselbe Forderung erhebt Kammer auch für das Flächenland Sachsen-Anhalt, weil der LTV dort ebenfalls Taxi- und Mietwagenunternehmen vertritt, seit der sachsen-anhaltinische Taxiverband nicht mehr existiert. In beiden Bundesländern mache das Taxi- und Mietwagengewerbe häufig das einzige verbliebene Mobilitätsangebot.

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