Die Taxi-Erfa-Gruppe der Mehrwagenunternehmer tagte virtuell

Das geplante persönliche Treffen in Dresden musste abgesagt werden. Dafür trafen sich einige Unternehmer im Netz.

Am Videocall nahm nur ein harter Kern der Taxi-Erfa-Gruppe der Mehrwagenunternehmer teil. (Screenshot: Christian Linz)
Am Videocall nahm nur ein harter Kern der Taxi-Erfa-Gruppe der Mehrwagenunternehmer teil. (Screenshot: Christian Linz)
Redaktion (allg.)

Als Ersatz für ein am 15. Oktober 2022 in Dresden geplantes persönliches Treffen der Taxi-Erfa-Gruppe der Mehrwagenunternehmer hat deren „Gründervater“ Christian Linz auf Anregung des Oldenburger Mitglieds Remmer Witte einen Videocall am Nachmittag des 14. Oktober organisiert. Weil drängende und aktuelle betriebliche Gründe Vorrang hatten, waren nicht alle in der Gruppe vertretenen Standorte zugeschaltet.

Ein erster wichtiger Punkt war die Frage, ob die Taxi-Erfa-Gruppen auf der Europäischen Taximesse wieder mit einem eigenen Stand oder am Stand das Taxi- und Mietwagenverbands Deutschland (TMV) vertreten sein sollten. Die Gruppe der Mehrwagen-Unternehmer kam schnell zu dem Schluss, dass ein solcher Stand auch zusammen mit der Pastoralen Taxi-Erfa-Gruppe personell nicht zu stemmen sei, weil viele Unternehmen nicht zwei Tage auf der Messe sein werden und die verbandspolitisch engagierten Unternehmer bereits viele andere terminliche Verpflichtungen auf der Messe haben.

Auf Anregung von André Kottowski von Taxi Klima aus Paderborn wurden die regional völlig unterschiedlichen Vorgehensweisen bei der Konformitätsbewertung und der Eichung von Taxis und Mietwagen besprochen. „Hier zeigte sich wieder einmal, dass die Vorteile der Erfa-Gruppe tatsächlich darin bestehen, dass Wissen und Kenntnisse untereinander geteilt werden und entsprechende Mehrwerte für jeden Einzelnen entstehen“, bilanzierte Gastgeber Christian Linz.

Ein weiterer Austausch ergab sich zu Tarifanpassungen und den Tarifbestandteilen in den einzelnen Regionen. Die Unternehmer stellten dabei fest, dass unterschiedliche Tarife und Tarifausprägungen durchaus ihren Sinn haben. In kompakten Städten machten teure Kurzfahrten Sinn, während es in Städten mit großer Fläche auch die „späteren Kilometer“ wichtig seien. Einen Flächentarif wie den für ganz Niedersachsen angestrebten betrachteten die Unternehmer sehr skeptisch, weil er kommunale Gegebenheiten zu wenig berücksichtige.

Nach einer in Nürnberg überraschend durch den Zoll entfachten Diskussion über die „Provisionslohnvergütung“ stellten die Teilnehmer der Video-Runde fest, dass die Personal-Entlohnung und unterschiedliche Lohnmodelle ein Thema des nächsten persönlichen Treffens werden sollen. Hierzu soll ein sachkundiger externer Referent eingeladen werden. (cl/df)

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