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Storchentaxi fährt zur Entbindung

In Opladen organisiert ein Krankenhaus werdenden Müttern und Vätern die Fahrt zur Entbindung und zurück mit einer Babyschale.

Chefärztin Dr. Mahdis Najafpour (2.v.l.) und leitende Hebamme Julia Lorenz (3.v.l.) überreichten am Storchentaxi eine Babyschale an die Vorstände von Taxi-Ruf 3333 Leverkusen Dieter Reichel (l.) und Erdal Arslan (r.). (Foto: St. Remigius Krankenhaus)
Chefärztin Dr. Mahdis Najafpour (2.v.l.) und leitende Hebamme Julia Lorenz (3.v.l.) überreichten am Storchentaxi eine Babyschale an die Vorstände von Taxi-Ruf 3333 Leverkusen Dieter Reichel (l.) und Erdal Arslan (r.). (Foto: St. Remigius Krankenhaus)
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Dietmar Fund

Das St. Remigius Krankenhaus in Opladen bietet eine Geburtshilfe der besonderen Art: Wenn eine Schwangere dort ein Familienzimmer reserviert hat und merkt, dass es „ernst wird“, muss sie nur im Kreißsaal anrufen. Die Hebammen schicken dann das Storchentaxi, das sie mit der Taxizentrale Taxi-Ruf 3333 ins Leben gerufen haben.

Das mit einem Storchen-Motiv folierte Taxi nimmt auch den aufgeregten Vater mit. Auf dem Heimweg können die jungen Eltern das Storchentaxi dann wieder nutzen. Dieses Mal allerdings mit einer Babyschale, die das Krankenhaus der Taxizentrale geschenkt hat. Im Falle von Mehrlingsgeburten müssen dann wohl die Eltern die weiteren Babyschalen selbst mitbringen.

Laut der Chefärztin Dr. Mahdis Najafpour beschäftigen sich viele werdende Eltern schon bei den Vorbereitungsabenden mit der Frage, wie sie wohl schnell ins Krankenhaus kommen. Daher komme das Angebot mit den Familienzimmern und dem Storchentaxi gut an.

Storchentaxis gibt es auch in anderen Städten und zum Teil schon seit langer Zeit, zum Beispiel in Berlin, Dortmund, Gotha, Hamburg, Hannover, Köln, Jerichow, Lindau und Neuss.

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