Stadt Leipzig bietet ein Taxi für einen Friedhof

Auf dem Südfriedhof können sich Interessierte Gräber in einem Friedhofsmobil zeigen lassen.
Das Elektromobil zeigt bis zu drei Fahrgästen letzte Ruhestätten auf dem Südfriedhof. (Foto: Stadt Leipzig)
Das Elektromobil zeigt bis zu drei Fahrgästen letzte Ruhestätten auf dem Südfriedhof. (Foto: Stadt Leipzig)

Wer für sich selbst oder einen Angehörigen die letzte Ruhe auf dem Leipziger Südfriedhof plant, kann sich dort seit kurzem neue Grabstätten in einem Friedhofsmobil anschauen. Das elektrisch angetriebene Golf-Wägelchen ist wegen des weitläufigen, 80 Hektar großen Geländes besonders für Menschen gedacht, die schlecht zu Fuß sind. Durch die im Vergleich zur Besichtigung zu Fuß relativ schnelle Fahrt soll mehr Zeit für die Beratung zur Verfügung stehen, schreibt die Stadt in ihrer Pressemitteilung. Gesteuert wird das Elektromobil für drei Fahrgäste von einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung. Selbst Mitbürger, denen solche Mobile vom Golfplatz her vertraut sind, dürfen also nicht selbst ans Steuer.

Die Regionalausgabe der Zeitung, die alle kennen und die keiner liest, und die Mitteldeutsche Zeitung haben das neue Mobilitätsangebot flugs auf den Namen „Grab-Taxi“ getauft. Diese Bezeichnung verwendet die Stadt Leipzig nicht, wie Christoph Sorger vom Referat Kommunikation mitteilt.
 

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