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Israelis arbeiten an Geruchs-Blockierer für Taxis

Das Unternehmen Moodify möchte zum Beispiel kalten Tabakgeruch im Taxi überdecken.

Den Schweißgeruch heftig schwitzender Fahrer und Fahrgäste zu blockieren, wäre sinnvoller, als ein rauchfreies Taxi nur vorzugaukeln. (Foto: Dietmar Fund)
Den Schweißgeruch heftig schwitzender Fahrer und Fahrgäste zu blockieren, wäre sinnvoller, als ein rauchfreies Taxi nur vorzugaukeln. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Das israelische Unternehmen Moodify sieht sich in der Lage, Geruchssensoren mit einem neutralen Duft selektiv zu blockieren. Wie Europa-Direktor Peter Romanowski mitteilt, arbeitet Moodify mit dem Innenraum-Spezialisten Valeo zusammen an einem Blockierer für kalten Tabakgeruch. Ein Fahrgast im Taxi würde dann nicht wahrnehmen, dass im Taxi zuvor geraucht worden sei, schreibt Romanowski.

Das Unternehmen kennt offenbar nicht die für Taxis in Deutschland gültige Rechtslage, die das Rauchen in Taxis und Mietwagen nicht mehr zulässt.  Es ist laut dem Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. seit zehn Jahren verboten. Dem Fahrgast dann ein rauchfreies Fahrzeug vorzugaukeln, könnte man womöglich als arglistige Täuschung einstufen.

Die deutsche Pressestelle von Valeo hat die Angabe bestätigt, dass der Zulieferer tatsächlich an einem solchen Konzept arbeitet. Sinnvoller wäre es im Taxi oder Mietwagen sicher, beispielsweise Schweißgerüche zu eliminieren, die außer von hart arbeitenden Fahrern sicher auch von gestressten Fahrgästen im Innenraum verbreitet werden.

Wie Peter Romanowski ergänzend mitgeteilt hat, arbeitet Moodify auch an der selektiven Blockade von Schweißgerüchen, die insbesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Fitnessstudios störend seien. Beide seien Zielmärkte von Moodify in Europa.

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