Folierer-Verband entwickelt Gütesiegel

Der Verband GEWA möchte mit einem Gütesiegel eine Art „Meisterprüfung“ für das Handwerk „Folierung“ ins Leben rufen.
Dietmar Fund

Ganz im Stillen haben Folierungsbetriebe rund um den führenden Taxi-Entwickler und -Umrüster Intax den Verband GEWA gegründet. Das Kürzel steht für „German Wrapping Association“. Der erste Vorsitzende des Verbandes ist Marco Kimme, der bei Intax Mitglied der Geschäftsleitung ist. Momentan hat die im Mai 2012 von neun Betrieben gegründete GEWA rund 30 Folierungsbetriebe als aktive Mitglieder sowie zehn Folienhersteller und -händler als Fördermitglieder.

Erklärtes Ziel der GEWA ist es, mit einem Gütesiegel Qualitätsstandards für Folierungen zu entwickeln und damit am Markt für hochwertige handwerkliche Arbeit zu werben. Die Merkmale guter Folierungen und Prüfkriterien für die GEWA-Gütesiegel-Prüfung sind inzwischen erarbeitet. Neben der Vorbereitung des Fahrzeugs beschreiben sie unter anderem detailliert, wie der Folierer mit Ecken und Kanten und mit Anbauteilen am Auto umzugehen hat. Die Kundenberatung und die Auftragsabwicklung sind weitere normierte Themen. Der Erteilung des Gütesiegels geht eine praktische Prüfung voran.

Fertig konzipiert ist auch eine Infokampagne für das „Aktionsbündnis Folierung“, das von Folienhersteller, Folienhändlern und der GEWA getragen wird. Die Kampagne richtet sich an Folienhersteller, Folierer und Endkunden. Letzteren soll sie beispielsweise klare Hinweise auf empfehlenswerte Grundlackierungen, die Haltbarkeit von Folierungen und die Rückrüstung geben. Weitere Informationen zur Arbeit der GEWA sind auf ihrer Homepage www.gewa-ev.de zu finden.

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