Gemeinsame Taxi-App: Alex von Brandenstein bleibt am Ball

Auf den Aufruf des Geschäftsführers von Talex mobile solutions (taxi.de), eine gemeinsame Bestell-App aus dem Gewerbe heraus zu entwickeln, hat sich bislang nur ein anderer Anbieter von Vermittlungssoftware gemeldet.

Alex von Brandenstein (links) ist wie hier auf der Europäischen Taximesse 2022 viel mit Kunden im Gespräch und hofft, dass deren ermutigende Rückmeldungen doch noch zur Entwicklung einer übergeordneten gemeinsamen Bestell-App des Gewerbes führen. (Foto: Dietmar Fund)
Alex von Brandenstein (links) ist wie hier auf der Europäischen Taximesse 2022 viel mit Kunden im Gespräch und hofft, dass deren ermutigende Rückmeldungen doch noch zur Entwicklung einer übergeordneten gemeinsamen Bestell-App des Gewerbes führen. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Weil Plattform-Anbieter Taxiunternehmen zunehmend in die Enge treiben, sollten die namhaften Entwickler von Vermittlungssoftware eine übergeordnete gemeinsame Bestell-App als Alternative entwickeln und sich mit der Abdeckung der Fläche von den Wettbewerbern von außerhalb abzusetzen. Davon ist Alex von Brandenstein fest überzeugt, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der Talex mobile solutions GmbH aus Hamburg. Deshalb hat er wie von taxi heute berichtet am 8. September 2023 den Geschäftsführern seiner Wettbewerber angeboten, sich in einen „gemeinsamen Denkprozess“ zu begeben.

Nachdem er bis zum 21. September 2023 keinerlei Rückmeldung der Software-Wettbewerber erhalten hatte, schrieb er sie noch einmal an und warnte davor, durch eine „Nichtkooperation“ alle miteinander schlechter zu stellen. Er versprach, dass er den Fortgang „zu jedem Zeitpunkt mit voller Transparenz“ mit allen Parteien teilen werde.

Daraufhin meldete sich Guido Kuth, Geschäftsführer von ExRam. Er schrieb, sein Unternehmen sei sehr gerne bei einer solchen Initiative dabei, da die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit bei ihnen genauso gesehen werde. Wie Alex von Brandenstein auf Nachfrage von taxi heute erklärte, hat sich auch auf den zweiten Aufruf bis auf Guido Kuth niemand gemeldet.

Nach der Veröffentlichung seines Aufrufs habe er aber viele ermunternde Rückmeldungen von Unternehmern und Unternehmerinnen bekommen. Daher hoffe er, dass es über den Druck aus der gemeinsamen Kundschaft doch noch zu gemeinsamen Gesprächen komme.

Noch keine Rückmeldung kam bis zum 4. Oktober von den Wettbewerbern fms Austrosoft, SuE-Software, GefoS, Seibt & Straub und taxi.eu.

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