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Die Marke mytaxi wird bald verschwinden

Noch in diesem Jahr soll die eingeführte Taxi-App im Zuge der Joint Ventures vom BMW und Daimler einen anderen Namen bekommen.

Die Marke mytaxi wird bald verschwinden. Man darf gespannt sein, mit welchen Aktionen die Einführung des neuen Namens verknüpft wird. (Abb.: Daimler AG)
Die Marke mytaxi wird bald verschwinden. Man darf gespannt sein, mit welchen Aktionen die Einführung des neuen Namens verknüpft wird. (Abb.: Daimler AG)
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Dietmar Fund

Noch in diesem Jahr wird die bei Taxi-Kunden, Taxifahrern und Taxiunternehmern eingeführte Marke mytaxi für die Bestell-App des Daimler-Konzerns umbenannt werden. Das verkündete Alexander Mönch, General Manager von mytaxi für Deutschland und Österreich.

Der Hintergrund der Namensänderung ist, dass die BMW Group und die Daimler AG im Rahmen von fünf Joint Ventures gemeinsam ihre Entwicklung vom Fahrzeugbauer zum Mobilitätsdienstleister beschleunigen möchten. Einer dieser fünf gemeinsamen Tätigkeitsbereiche nennt sich „Free now“ und dient als Oberbegriff für das Ride-Hailing. Unter diesem englischen Oberbegriff werden die Bestellung von Taxis (bisher über mytaxi), von Mietwagen mit Chauffeuren (nach dem Muster der Daimler-Beteiligung Blacklane, die aber von den Joint Ventures nicht betroffen ist) und von E-Scootern (seit kurzem über mytaxi möglich) eingereiht.

Die von den beiden Konzernen gemeinsam herausgegebene Pressemitteilung erwähnt die Marken mytaxi (geht mit ein) und Blacklane (geht nach Aussage seines Pressesprechers nicht mit ein) nicht. Dass in eines der anderen Joint Ventures die bisherige Mobilitätsplattform moovel eingeht, schreiben sie ebenfalls nicht. Die Verknüpfung verschiedener Mobilitätsangebote via App läuft künftig unter der Bezeichnung „Reach now“.

Die weiteren Dienste heißen „Charge now“ (für ein flächendeckendes Ladenetz für Elektrofahrzeuge), „Park now“ (für Park-Dienstleistungen) und „Share now“ (für Carsharing-Angebote). Die beiden Konzerne schreiben die Namen der fünf Geschäftsfelder in ihrer von englischen Fachbegriffen überfluteten Pressemitteilung übrigens in Großbuchstaben – wahrscheinlich, damit sie in Texten ja richtig auffallen. Diese Marotte macht taxi heute nicht mit, wo nur Namen in Großbuchstaben geschrieben werden, die man Buchstabe für Buchstabe ausspricht, zum Beispiel MAN.

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