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Die Modellpflege des T6-Großraumtaxis fällt dezent aus

Bei Volkswagen kommen Updates in Mode. Nach dem Passat erfährt nun auch der T6 in Gestalt des Bulli 6.1 eine Modellpflege, die sich vor allem im Cockpit zeigt.

An der Bugschürze fällt der Bulli 6.1 am ehesten auf. (Foto: Dietmar Fund)
An der Bugschürze fällt der Bulli 6.1 am ehesten auf. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Am Geburtsort des allerersten „Bulli“ genannten Transporters von Volkswagen in Wolfsburg feierte Volkswagen Nutzfahrzeuge am 21. Februar 2019 die Weltpremiere des „Bulli 6.1“. Unter diesem Oberbegriff deklinieren die Marketingleute ein „Update“ quer durch alle Baureihen, die auch als Großraumtaxis relevant sind: Transporter Kombi, Caravelle und Multivan.

Aufgefahren wurde allerdings nur ein einziges Vorserienfahrzeug des Multivan. Seine Bugschürze soll nun die Breite des Fahrzeugs mehr betonen. Auch die Scheinwerfer wurden geändert. Anders als beim Passat ist aber nicht von LED-Scheinwerfern die Rede. Das mit vielen Bedienelementen bestückte Multifunktionslenkrad steuert nun eine neue elektromechanische Servolenkung. Sie erlaubt den Einbau von Fahrerassistenzsystemen, die auch in die Lenkung eingreifen.

Das neben dem Bug am deutlichsten sichtbare Element der Modellpflege ist der nun einheitliche Grundträger der Armaturentafel für alle Unterbaureihen. Entfallen ist sowohl die breite Mittelkonsole des Multivan als auch dessen in der Taxi-Branche geschätzte Ablagefach mit Deckel. Die einfacheren Versionen des T 6.1 haben im Wesentlichen weniger „Lametta“ in Form von Zierleisten.

Neben dem schlankeren Träger des Wähl- oder Schalthebels im Multivan war eine kleinere Ablage zu sehen, in der man auch Smartphones kontaktlos laden kann. Den Boden zwischen den Vordersitzen haben die Entwickler leicht angehoben, um Platz für künftige Abgasnachbehandlungs-Maßnahmen zu schaffen. Dadurch sollen Fahrgäste auf dem Mittelsitz der Beifahrer-Doppelsitzbank mit den Knien von der Schalttafel wegrücken.

Wie beim Passat hält auch beim T 6.1 das „Digitale Cockpit“ mit neuem Multimediasystem Einzug, das mit einem Bildschirm mit einer Diagonale von bis zu 9,2 Zoll kombiniert werden kann. Die verbesserte Sprachsteuerung des Modularen Infotainmentbaukastens (MIB3) soll auf den Befehl „Hallo Volkswagen“ hin aktiv werden. Am Befehl „Hallo Bulli“ werde noch gearbeitet, verriet Dr. Thomas Sedran, Vorstandsvorsitzender der Marke.

Bei den Antrieben wurden nur vier Varianten des 2-l-TDI mit 66, 81, 110 und 146 kW auf die Abgasnorm Euro 6d-TEMP EVAP umgestellt. Ein weiteres Mal kündigte Sedran zwei batterieelektrische Varianten mit 82 kW/112 PS an, die zusammen mit ABT realisiert werden. Ihr Verkaufsstart sei „später in diesem Jahr“ war das Einzige, was er dazu sagte. Von Preisangaben keine Spur. Auf den Markt sollen die ersten T 6.1 im Herbst kommen.

Einen ausführlichen Bericht über die Modellpflege bringt taxi heute 3-4/2019.

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