ioki möchte im Dezember auch aufs Land fahren

Die Bahn-Tochter möchte mit ihrem Ridepooling-Konzept in den Städten Winsen (Luhe) und Ahrensburg sowie im Kreis Stormarn Fahrten privater Pkw verringern.

Wie bei den Projekten in Hamburg selbst denkt ioki offenbar daran, wieder sechssitzige Elektrofahrzeuge vom Typ LEVC TX einzusetzen. (Foto: ioki)
Wie bei den Projekten in Hamburg selbst denkt ioki offenbar daran, wieder sechssitzige Elektrofahrzeuge vom Typ LEVC TX einzusetzen. (Foto: ioki)
Dietmar Fund

Nach ersten Erfahrungen in der Hansestadt selbst möchte die Bahn-Tochter ioki ihr Ridepooling-Konzept ohne Fahrpläne und feste Haltestellen im Dezember 2020 auf das Umland ausdehnen. Zunächst soll die Stadt Winsen (Luhe) im Landkreis Harburg angebunden werden. Danach kommen Ahrensburg und der Kreis Stormarn dran.

Basis der Ausdehnung sind Mobilitäts-Untersuchungen, die ergeben haben, dass die Stadt Winsen (Luhe) das größte Potenzial verspricht. Dort ließen sich offenbar 30 Prozent der zuvor mit Pkw erledigten Fahrten durch einen bedarfsgerechten Sammelverkehr ersetzen, weil sie Pendler zu Haltestellen des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs führen. Die restlichen 70 Prozent verlaufen dagegen von Tür zu Tür. Nach den Berechnungen der Forscher sollen in Winsen fünf Fahrzeuge genügen.

Die Fahrzeuge sollen wie auch an anderen Standorten über eine Smartphone-App gebucht werden können. Die Fahrgäste bekommen dann angezeigt, ob unterwegs weitere Fahrgäste mit ähnlichem Zielort zusteigen.

Eine ähnliche Mobilitätsanalyse für die Stadt Ahrensburg läuft momentan noch. Für den Kreis Stormarn wurde sie bereits durchgeführt. Vorgänger-Projekte laufen bereits seit 2018 in den Hamburger Stadtteilen Lurup, Osdorf und Billbrook.

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