Taxi Holl nutzt Fahrzeug-Daten zur Vorbeugung

Ein Dienst der Daimler-Tochter Mercedes-Benz Connectivity Services GmbH lässt sich auch für die VW Caddy der Firmenflotte nutzen.

Der für Baden-Württemberg und Bayern zuständige Key Account Manager Martin Sigg (l.) hat Taxi- und Mietwagenunternehmer Dirk Holl (r.) über connect business beraten. (Foto: Daimler AG)
Der für Baden-Württemberg und Bayern zuständige Key Account Manager Martin Sigg (l.) hat Taxi- und Mietwagenunternehmer Dirk Holl (r.) über connect business beraten. (Foto: Daimler AG)
Dietmar Fund

Der Taxiunternehmer Dirk Holl, Anteilseigner des in Gaggenau beheimateten Familienunternehmens Taxi Holl AG, hat auf der stetigen Suche nach einer Effizienzsteigerung seines Fuhrparks den Dienst connect business der Mercedes-Benz Connectivity Services GmbH entdeckt. Er ist quasi die Flotten- und Geschäftskunden-Variante des für Einzelkunden konzipierten Angebots „Mercedes me connect“.

Holl hat für seine von Mercedes-Benz stammenden Fahrzeuge den Dienst „Vehicle Monitoring & Maintenance“ freischalten lassen. So können er und sein Bruder Sebastian sich auf einem Internet-Portal die Kilometer-Laufleistung, den Verbrauch, fällige Inspektionstermine und etwaige Defekte anzeigen lassen. Über welche Ereignisse er per E-Mail informiert werden möchte, konnte er vorher einstellen. Die frühzeitigen Informationen erlauben es ihm, rechtzeitig zu reagieren und so ungeplante Ausfallzeiten zu minimieren. Die Kosten für Wartungs- und Verschleißreparaturen seien deutlich zurückgegangen, schreibt Dirk Holl. Außerdem wird er bei seinen geleasten Fahrzeugen rechtzeitig darauf hingewiesen, dass sie bald die vertraglich vereinbarte Laufzeit erreicht haben.

Der Unternehmer und sein Bruder freuen sich darüber, dass sie über eine Nachrüstlösung mit dem (angeberisch klingenden) Marketing-Namen connect business GENIUS auch ihre VW Caddy Maxi integrieren konnten. Sie sind teilweise auch als Rollstuhltaxis unterwegs. Insgesamt setzt Taxi Holl 84 Fahrzeuge und 125 Mitarbeiter an den Standorten Baden-Baden, Bühl, Gaggenau, Gernsbach, Karlsruhe, Muggensturm und Rastatt ein.

Das System setzt seit einiger Zeit auch der Kölner Unternehmer Sascha Päffgen ein, der dort die Taxizentrale Taxi 17 gegründet hat. Er ist mit dem Angebot sehr zufrieden und sagt, der einzige Fehler, den man dabei machen könne, sei es, nicht regelmäßig auf das Portal zu blicken. Päffgen steht interessierten Kolleginnen und Kollegen gerne Rede und Antwort zu seinen Erfahrungen.

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