ioki-Studie: Zubringer klappt in Hamburg

Der On-demand-Verkehr stützt als Zubringer den öffentlichen Personennahverkehr und bringt Autobesitzer zum Umsteigen. Das hat eine Studie der Technischen Universität Hamburg ergeben.

Der On-demand-Shuttle der Bahn-Tochter ioki verkehrt zwischen virtuellen Haltestellen, die im Bediengebiet im Abstand von rund 200 Metern eingerichtet worden sind. (Foto: VHH)
Der On-demand-Shuttle der Bahn-Tochter ioki verkehrt zwischen virtuellen Haltestellen, die im Bediengebiet im Abstand von rund 200 Metern eingerichtet worden sind. (Foto: VHH)
Dietmar Fund

Der seit Juli 2018 in Hamburg rund um die Uhr angebotene On-demand-Shuttleverkehr der Bahn-Tochter ioki führt in erster Linie dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) Kunden zu und bewegt Autobesitzer zum Umsteigen. Außerdem hat der im April 2019 eingeführte Komfortzuschlag, der zusätzlich zum Verbund-Ticket bezahlt werden muss, die Nutzerzahlen nicht verringert. Zu diesen für ioki und die Hamburger Politiker sehr erfreulichen Ergebnissen kommt eine Studie der Technischen Universität Hamburg, die die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) am 29. Januar 2020 veröffentlicht haben.

Laut der Studie lassen sich 72 Prozent der Nutzer zur nächstgelegenen ÖPNV-Haltestelle fahren oder von dort abholen. Jeder vierte Fahrgast ersetzt mit dem Shuttle eine Fahrt im privaten Pkw. Die Hälfte der Fahrgäste nutzt das Angebot täglich. Eine Zeitkarte des HVV besitzen 88 Prozent der Fahrgäste.

Das per App buchbare Pooling-Angebot wurde laut HVV seit Juli 2018 von rund 300.000 Fahrgästen genutzt. Seit November 2019 steht es auch im Stadtteil Billbrook zur Verfügung.

Printer Friendly, PDF & Email
Logobanner Liste (Views)