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Der IsarTiger ist noch auf dem Sprung

Das On-Demand-Probeangebot der Münchner Stadtwerke wird bis Jahresende verlängert und soll dann in den regulären Betrieb gehen.

Die IsarTiger sollen mit Erdgas-Caddy-Maxi fahren und werden per App gesteuert. (Foto: Stadtwerke München)
Die IsarTiger sollen mit Erdgas-Caddy-Maxi fahren und werden per App gesteuert. (Foto: Stadtwerke München)
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Dietmar Fund

Weil Volkswagen Nutzfahrzeuge die vorgesehenen siebensitzigen Caddy Maxi mit Erdgasantrieb noch nicht liefern konnte, verlängert die Münchner Verkehrsgesellschaft als Tochter der Stadtwerke den Probebetrieb ihres Ridepooling-Konzepts namens IsarTiger. Er hätte ursprünglich bis zum Oktoberfest gehen sollen und läuft nun an einzelnen Samstagen zwischen 19 und 2 Uhr bis zum 22. Dezember 2018.

Voraussichtlich ab Januar 2019 und bis Ende 2020 soll der Probebetrieb dann auf ein größeres Gebiet ausgedehnt und für jedermann zugänglich werden. Langfristig strebt der Betreiber des Münchner Stadtverkehrs eine Genehmigung als Linienverkehr an. Wie er anlässlich einer Zwischenbilanz am 5. Oktober 2018 mitteilte, ist eine Kooperation mit den Münchner Taxizentralen in Vorbereitung.

In der ersten Testrunde wurden 179 Fahrgäste nach ihren Erfahrungen mit dem Konzept befragt, dessen Fahrten an Haltestellen starten und zu Zielen führen, die die Fahrgäste bestimmen. Ein Drittel von ihnen wollte eine Gaststätte, ein Restaurant oder einen Club besuchen. Über ein Fünftel wollte aus der Stadt nach Hause fahren. Ihr häufigster Verbesserungsvorschlag war, den Abholort und insbesondere die Straßenseite besser kenntlich zu machen.

Die Software für das On-Demand-Ridesharing steuert das Unternehmen door2door bei. Über dessen Konzept freYfahrt im niederbayerischen Städtchen Freyung hat taxi heute 10/2018 ausführlich berichtet.

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