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Daimler und BASF kooperieren bei On-demand-Shuttles

Im Rahmen der Zukunftsinitiative adVANce ist Mercedes-Benz Vans eine Kooperation mit dem Chemieunternehmen BASF in Ludwigshafen eingegangen.

Noch als Studie präsentierte Nathalie Herrmann von ViaVan das Öffnen der Schiebetüre mit einer Firmenkarte, die für Shuttledienste in großen Konzernen gedacht ist. (Foto: Dietmar Fund)
Noch als Studie präsentierte Nathalie Herrmann von ViaVan das Öffnen der Schiebetüre mit einer Firmenkarte, die für Shuttledienste in großen Konzernen gedacht ist. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Der Geschäftsbereich Mercedes-Benz Vans der Daimler AG möchte mit der BASF in Ludwigshafen bei der Elektromobilität, der Digitalisierung und beim autonomen Fahren zusammenarbeiten. Der erste Schritt der Kooperation ist das kürzlich dort eingeführte On-Demand-Ridesharing des Joint Ventures ViaVan. Der kanadische Partner liefert die Steuerungssoftware.

Mercedes-Benz Vans selbst erprobt bei dem Projekt neue Technologien. Zwei von ihnen waren in einem als „Sprinter Concept Car“ deklarierten Mercedes-Benz Sprinter eingebaut, der auf der IAA Nutzfahrzeuge ausgestellt war. Das erste System ist ein Bildschirm zur Anzeige der nächsten Haltestelle, der hinter dem Cockpit am Dachhimmel angebracht war. Der auffälligere zweite neue Baustein war eine Schaltfläche anstelle des Türgriffs an der seitlichen Schiebetüre. An ihn kann man einen Werksausweis halten und damit die Türe öffnen.

Im Frühjahr 2019 soll auf dem ausgedehnten Werksgelände der BASF ein elektrisch angetriebenes, vollautomatisiertes Shuttlefahrzeug erprobt werden. Das verkündete Wilfried Porth, für das Personal und Mercedes-Benz Vans verantwortliche Vorstandsmitglied der Daimler AG, auf der Pressekonferenz zu Beginn der IAA Nutzfahrzeuge 2018. Er kündigte auch an, dass nach dem „BerlKönig“ in Berlin weitere On-Demand-Ridesharing-Ansätze von ViaVan in anderen Städten erprobt werden sollen.

Weder Porth noch der für die adVANce-Themen zuständige Pressesprecher Thomas C. Rosenthal wollten sagen, in welchen weiteren Städten die verschiedenen Geschäftsmodelle von ViaVan umgesetzt werden sollen. Eines von ihnen läuft auf die Lieferung von „Software as a service“ hinaus. Genau mit diesem Schlagwort hatte kürzlich das Unternehmen door2door bei einem Pilotprojekt im bayerischen Freyung von sich reden gemacht.

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