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Autonomer Minibus als Bus-Zubringer

Die Stadtwerke Osnabrück wollen demnächst mit einem autonom fahrenden Elektrofahrzeug einen On-Demand-Zubringer für ihre Buslinien erproben.

Nicklas Monte (v.l.), Projektleiter David Riese und Werner Linnenbrink arbeiten bei den Stadtwerken Osnabrück am Projekt „Hub Chain“. (Foto: Stadtwerke Osnabrück)
Nicklas Monte (v.l.), Projektleiter David Riese und Werner Linnenbrink arbeiten bei den Stadtwerken Osnabrück am Projekt „Hub Chain“. (Foto: Stadtwerke Osnabrück)
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Dietmar Fund

Die Stadtwerke Osnabrück wollen eine digitale Mobilitätsplattform für ihre Stadt entwickeln. Das Projekt namens Hub Chain sieht vor, eine Distributions- und Mobilitätsplattform für On-Demand-Verkehre aufzubauen. Sie sollen ohne starren Fahrplan und ohne festen Linienweg das Busliniennetz ergänzen. Die Fahrgäste sollen auch aus dem ländlichen Umland zu den Umstiegspunkten der Buslinien befördert werden.

Als zentralen Baustein des Projekts sehen die Stadtwerke Osnabrück die Erprobung eines autonom fahrenden Minibusses an. Ab Mitte 2019 soll ein solches autonom fahrendes Gefährt vom Typ Easy Mile EZ10 auf dem Gelände des InnovationsCentrum Osnabrück (ICO) im Regelbetrieb getestet werden. Dabei sollen auf einem Testareal auch öffentliche Straßen befahren werden. Für die dazu nötige Ausnahmegenehmigung hat der Busbetreiber mit der Landesnahverkehrsgesellschaft und den Sachverständigen des TÜV NORD zusammengearbeitet.

Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgte auch eine Tochter der Deutschen Bahn bei ihrem Pilotprojekt mit demselben Minibus-Typ in Bad Birnbach (taxi heute berichtete). Dort war allerdings der TÜV SÜD mit eingebunden. Außerdem verkehrt das Elektrofahrzeug dort nur entlang einer einzigen festen Linie.

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