Werbung
Werbung
Werbung

Münchner Taxi-Gewerbe ruft zur Mahnwache auf

Am 24. Mai 2019 möchten die Gewerbevertreter bei der Münchner Messe auf ihre Positionen zur Novelle des PBefG hinweisen.

Am westlichen Eingang der Messe, wo sonst die Taxis auf Kundschaft warten, soll die Mahnwache stattfinden. (Foto: Dietmar Fund)
Am westlichen Eingang der Messe, wo sonst die Taxis auf Kundschaft warten, soll die Mahnwache stattfinden. (Foto: Dietmar Fund)
Werbung
Werbung
Dietmar Fund

Am späten Nachmittag des 22. Mai 2019 haben der Taxiverband München e.V. und die Taxi München eG für Freitag, 24. Mai 2019 zu einer Mahnwache aufgerufen. Sie soll zwischen 13.30 Uhr und 16.00 Uhr an der Einfahrt zur Messe am Messesee stattfinden und richtet sich gegen das Eckpunktepapier von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Der Verband und die Taxigenossenschaft reden von einer „Scheuerwehr“ und benutzen damit einen Begriff, den der Bundesverband Taxi und Mietwagen unlängst geprägt hat. Sicher werden dessen Aktionsmaterialien auch bei der Mahnwache zum Einsatz kommen, die dort wegen der Auftaktveranstaltung der „European People Party“ tagt.

Laut Gregor Beiner, Vorstand des Taxiverbandes München e.V., bedroht das Papier die Arbeitsplätze im Taxigewerbe und garantiert keinen fairen Wettbewerb. Die Mietwagen mit Fahrer, mit denen beispielsweise Uber arbeite, hätten die Auflagen der Taxis nicht, erklärte dazu Frank Kuhle, Vorstand der Taxi München eG. Uber statt Taxi, das bedeute, „die Axt an den Verbraucherschutz zu legen“.

Ob die Taxler mit ihren Taxis bei der Mahnwache erscheinen dürfen oder zu Fuß dorthin gehen müssen wie bei einer Taxi-Demo vor der Staatskanzlei in München, geht aus der Pressemitteilung des Verbandes und der Taxigenossenschaft nicht hervor. Die beiden Gewerbevertreter waren für eine Stellungnahme am Donnerstagmorgen nicht zu erreichen.

Printer Friendly, PDF & Email
Logobanner Liste (Views)
Werbung