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Berliner Taxiverbände protestieren gegen Wildwest-Methoden

Die Umwelt- und Verkehrssenatorin solle endlich etwas gegen das US-Unternehmen Uber unternehmen, das Gesetze missachte, fordern die Gewerbevertreter.

Hermann Waldner, Berliner Zentralenchef und Vizepräsident des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen, hat zum Protest aufgerufen. (Foto: Dietmar Fund)
Hermann Waldner, Berliner Zentralenchef und Vizepräsident des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen, hat zum Protest aufgerufen. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Am 6. Juni 2019 möchten die Berliner Taxiverbände vor der Senatsverkehrsverwaltung dagegen demonstrieren, dass in der Bundeshauptstadt bei der Personenbeförderung immer mehr „Wildwest-Methoden“ um sich greifen. Vor allem richtet sich der Protest gegen das US-Unternehmen Uber, das sich über Gesetze hinwegsetze und die Rückkehrpflicht für Mietwagen in den meisten Fällen nicht einhalte, wie Hermann Waldner erklärt, Vizepräsident des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V.

Vor der Senatsverkehrsverwaltung wollen sich die Branchenvertreter versammeln, um Regine Günther auf sich aufmerksam zu machen, die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Ihr wollen sie unter anderem „verklickern“, dass in den USA immer mehr Mietwagen-Fahrer auf der Suche nach Kundschaft die Innenstädte verstopften. Diese Verhältnisse hielten aufgrund der Tatenlosigkeit der Senatorin auch in Berlin Einzug.

In ihrem Aufruf erklären die Berliner Taxiverbände, ihre Stadt sei doch keine „Bananenrepublik“. Es müsse Schluss sein mit dem Vollzugsdefizit. „Stoppt den Uber Wildwest“, lautet ihre Parole.

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