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Taxi-Marke taxi.eu soll zum festen Netzwerk werden

Michael Weiss, Geschäftsführer der fms GmbH, möchte sein Netzwerk lose zusammenarbeitender Taxizentralen über die Gründung einer Taxi Europa AG zukunftsfest machen.

Michael Weiss stellte den Taxizentralen die Idee vor, eine gemeinsame AG zur Förderung ihrer Dachmarke zu gründen. (Foto: Dietmar Fund)
Michael Weiss stellte den Taxizentralen die Idee vor, eine gemeinsame AG zur Förderung ihrer Dachmarke zu gründen. (Foto: Dietmar Fund)
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Dietmar Fund

Das Taxigewerbe in Europa hat eine gute Zukunft, insbesondere, wenn es gelingt, das „Einsteigergeschäft“ wieder stärker für die Taxizentralen zu erschließen und sie zu gefragten Kooperationspartnern im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) zu machen. Derzeit haben die Taxizentralen aber nicht die Manpower, die man für das Projektmanagement von ÖPNV-Projekten braucht: So begründete Michael Weiss, Geschäftsführer der fms GmbH, den Vorschlag, aus dem losen Netzwerk unter der Dachmarke taxi.eu eine Taxi Europa AG mit einem für weitere Investoren interessanten Geschäftsmodell zu machen. Diese Idee stellte er am 27. Mai 2019 beim Eurocab-Treffen 2019 in Luxemburg vor.

Weiss bot dort allen mit fms-Technik vermittelnden Taxizentralen an, Vorzugsaktionäre nach dem Schlüssel „1 Aktie = 20 Euro, 1 Auto = 1 Aktie“ zu werden. Diese Kosten sollten als Finanzmittel in die AG fließen, die damit unter anderem auch weitere digitalisierte Dienstleistungen und ein stärkeres Marketing finanzieren soll. Damit weitere Investoren einsteigen wollen, sieht das Geschäftsmodell der Taxi Europa AG vor, dass die Vorzugsaktionäre pro vermittelter Fahrt eine Franchisegebühr von 0,40 Euro abführen sollen, während neu hinzukommende Partner 0,80 Euro pro vermittelter Fahrt bezahlen sollen.

„Wir wollen nicht Kasse machen, sondern Aktien auflegen, deren Kaufpreis nicht an die Gründer geht, sondern in die Firma gesteckt wird“, erklärte Weiss. „Unser Ziel ist es, zunächst mit ungefähr der Hälfte der momentan durch uns vermittelten 65.000 Taxis in Europa zu starten.“ Mit dem Startschuss legte das Unternehmen Unterlagen aus, mit denen die Teilnehmer die bereits fertig vorbereiteten Verträge anfordern können. Wenn sich bis zum 1. Oktober 2019 genügend Zentralen für dieses Modell ausgesprochen hätten, könne die AG in wenigen Wochen gegründet werden, erklärte Weiss.

Erste Gespräche zur Forcierung einer einheitlichen Taxi-Marke in Europa habe es bereits 2016 gegeben, berichtete der Firmenchef. Sie seien aber nicht vorangekommen, weil ein Geschäftsmodell zur Finanzierung des zur Weiterentwicklung nötigen Personals gefehlt habe. Die Taxi Europa AG habe dies nun und sie solle kein „Diskutantenstadl“ werden, sondern ein schlagkräftiges Unternehmen.

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