Großes Großraumtaxi soll komfortabler rollen

Der Sprinter bekommt in Kürze auch den moderneren und laufruhigeren Dieselmotor der Pkw-Modelle und des Vito.

Der 2018 präsentierte aktuelle Sprinter wird jetzt mit zwei „Innereien“ aufpoliert, die dem mobilen Gewerbe gefallen könnten. (Foto: Dietmar Fund)
Der 2018 präsentierte aktuelle Sprinter wird jetzt mit zwei „Innereien“ aufpoliert, die dem mobilen Gewerbe gefallen könnten. (Foto: Dietmar Fund)
Dietmar Fund

Der 3,5-Tonner-Sprinter ist eine feste Größe unter Taxi- und Mietwagenbetrieben, die nicht auf den letzten Euro achten und auf etwas bessere Verarbeitung und Haltbarkeit als bei einem preisgünstigen Ford Transit hoffen. Bislang mussten sie mit einem 2,1-l-Dieselmotor Vorlieb nehmen, der im Pkw und im Vito Tourer sowie dessen aufgepeppter Variante V-Klasse bereits vom neueren Baumuster OM 654 abgelöst worden ist und inzwischen als eher unkultivierter „Taxi-Diesel“ bekannt ist.

In diesem Herbst sollen nun nach den Kastenwagen und den Fahrgestellen auch die bestuhlten Varianten namens Sprinter Tourer auf diesen Vierzylinder mit 2,0 Litern Hubraum umgestellt werden. Er soll laufruhiger sein und weniger verbrauchen als sein Vorgänger. Zu haben ist er je nach Antriebs- und Karosserievariante in vier Leistungsstufen mit 84 kW/114 PS, 110 kW/150 PS, 125 kW/170 PS und 140 kW/190 PS.

Neu kommt im großen Transporter auch die Neungang-Automatik. Sie löst die Automatik mit sieben Gängen ab.

Verbrauchswerte oder gar Preise hat der Hersteller noch nicht veröffentlicht. Weitere Details will er erst mit der Verkaufsfreigabe „im Herbst“ bekanntgeben.

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