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Ford Tourneo Custom als Plug-in-Hybrid bestellbar

Als erste Plug-in-Hybride unter den Großraumtaxis sollen die Modelle mit Range Extender rund 50 Kilometer weit elektrisch fahren können.

Der Ford Tourneo Custom kann nun als Plug-in-Hybrid bestellt werden. (Foto: Ford)
Der Ford Tourneo Custom kann nun als Plug-in-Hybrid bestellt werden. (Foto: Ford)
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Dietmar Fund

Mit einem 92,9 kW leistenden leistenden Elektromotor und einer Akkukapazität von 13,6 kWh kann man nun den Ford Tourneo Custom Plug-in-Hybrid bestellen. Er soll als Kleinbus rein elektrisch rund 50 Kilometer Reichweite haben, gemessen nach dem aktuellen WLTP-Zulassungsverfahren. Sobald die Batterie erschöpft ist, schaltet sich ein 1-l-Dreizylinder als Range Extender zu und lädt nur die Batterien. Das Fahrzeug treibt er nicht direkt an. So soll eine Gesamt-Reichweite von 500 Kilometern zustande kommen.

Die Akkus sitzen unter dem Fahrzeugboden. Der liegt dadurch ein paar Zentimeter höher als der auch schon nicht niedrige im herkömmlichen Tourneo Custom. Das war bei der Präsentation auf der Pkw-IAA schön zu sehen.

Geladen werden die Akkus über einen Ladeanschluss im linken vorderen Kotflügel. Dort dürfte er von Ladesäulen aus gut erreichbar sein. Laut Ford werden die Batterien mit einem Typ-2-Ladestecker in rund 2,7 Stunden wieder voll aufgeladen. Das ist für den Einsatz als Taxi oder Mietwagen ziemlich lang. Während der Fahrt werden die Akkus über die Bremsenergie-Gewinnung ein Stückchen weit aufgeladen.

Der Tourneo Custom Plug-in-Hybrid ist nur als Achtsitzer lieferbar und soll noch 2019 auf den Markt kommen. Bestellen kann man ihn ab einem Grundpreis von 71.900 Euro (incl. MwSt.). Ford gewährt auf die Batterie eine Garantie von acht Jahren, die allerdings wie bei einigen Pkw anderer Hersteller auf 160.000 Kilometer beschränkt ist. Dieses Limit wird im Taxi- oder Mietwagen-Einsatz weit früher erreicht.

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