Protest gegen Barmer-Vertragsbruch

Gegen die Ankündigungen regionaler Barmer-Zweigstellen, Krankenfahrten per Internet auszuschreiben, bildet sich zunehmend Widerstand. Nun hat sich auch die Interessengemeinschaft Taxi Ortenau e.V. zu Wort gemeldet.
Redaktion (allg.)

In einem Schreiben an die Barmer in Freiburg fordert man den dort Verantwortlichen Herrn Schnell auf, die ab dem 1. Juli angekündigten Internetausschreibungen zurückzunehmen. Der Verein bezeichnete dieses Vorgehen als unverständlich, da die Barmer GEK den aktuellen „Rahmenvertrag über die Durchführung und Vergütung von Krankenfahrten“ mit unterzeichnet habe. Dieser Vertrag sichere den Patienten die freie Wahl des zugelassenen Taxiunternehmens vor Ort zu und sei noch bis 30. April 2013 gültig. Man erwarte von der Barmer GEK, dass geschlossene und noch gültige Verträge eingehalten werden. Das würde die Kasse schließlich ja auch bei ihren eigenen Kunden als Selbstverständlichkeit betrachten.

In einem Rundschreiben hat die Interessengemeinschaft Taxi Ortenau e.V. ihre 21 Mitglieder aufgefordert, die Barmer GEK-Geschäftsstelle in Freiburg ebenfalls anzuschreiben und sich der Meinung des Verbands anzuschließen. „Je mehr Unternehmen diesem Beispiel folgen, umso durchschlagender wird unser Erfolg sein“, fordert der Vorsitzende Markus Schmid Geschlossenheit.

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