GVN und BVTM wollen Interessenvertretung des Taxigewerbes bündeln

Nach Gesprächen in Hannover soll die Zusammenarbeit zum Jahresbeginn neu starten. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Positionen zu den politischen, wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen der Branche.

(v.l.) Harald Gast, GF FV Taxi und Mietwagen GVN, Wolfgang Oertel, Vizepräsident BVTM, Bärbel von Teuffel, Vizepräsidentin BVTM, Lars Bittner, stellv. Vorsitz FV Taxi und Mietwagen GVN, Dimitrios Konstantianos, Vorsitz FV Taxi und Mietwagen GVN, Tim Grupe, Vorstand FV Taxi und Mietwagen GVN, Stephen Schubert, Landesgeschäftsführer FV Taxi und Mietwagen GVN, Michael Oppermann, Geschäftsführer BVTM, Thorsten Hundertmark, Vorstand FV Taxi und Mietwagen GVN. | Foto: BVTM/GVN
(v.l.) Harald Gast, GF FV Taxi und Mietwagen GVN, Wolfgang Oertel, Vizepräsident BVTM, Bärbel von Teuffel, Vizepräsidentin BVTM, Lars Bittner, stellv. Vorsitz FV Taxi und Mietwagen GVN, Dimitrios Konstantianos, Vorsitz FV Taxi und Mietwagen GVN, Tim Grupe, Vorstand FV Taxi und Mietwagen GVN, Stephen Schubert, Landesgeschäftsführer FV Taxi und Mietwagen GVN, Michael Oppermann, Geschäftsführer BVTM, Thorsten Hundertmark, Vorstand FV Taxi und Mietwagen GVN. | Foto: BVTM/GVN

Die Fachvereinigung Taxi und Mietwagen im Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen e.V. wechselt zum kommenden Jahresbeginn zurück in den Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. Die Delegiertenversammlung des niedersächsischen Verbandes hat nach dessen Angaben dem Wechsel zum Jahresende zugestimmt. Damit wird die von Dimitrios Konstantianos geführte Fachvereinigung nach sechs Jahren wieder Mitglied im Bundesverband.

Dem Beschluss gingen nach Angaben des Gesamtverbandes Gespräche zwischen dem Vorstand und der Geschäftsführung der Fachvereinigung sowie Funktionären des Bundesverbandes in Hannover voraus. Dabei hätten sich die Beteiligten darauf verständigt, die Interessen des Taxi- und Mietwagengewerbes künftig wieder gemeinsam zu vertreten.

Als ausschlaggebend für den Wechsel bezeichnet der niedersächsische Verband den Wunsch nach einer starken und geschlossenen Interessenvertretung auf Bundesebene. Vor dem Hintergrund politischer, wirtschaftlicher und struktureller Herausforderungen für das Taxi- und Mietwagengewerbe sollen die Kräfte der Verbände gebündelt werden.

GVN hofft auf weitere Landesverbände

Mit der Rückkehr verbindet der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen nach eigenen Angaben zugleich die Hoffnung auf eine stärkere Zusammenführung der bundesweiten Verbandslandschaft. Weitere Landesverbände könnten sich diesem Weg anschließen.

Auch der Bundesverband Taxi und Mietwagen bewertet die erneute Zusammenarbeit als Möglichkeit, die Interessen der Branche auf Bundesebene gemeinsam zu vertreten. Beide Organisationen wollen sich künftig zusammen mit zentralen Zukunftsthemen des Taxi- und Mietwagengewerbes befassen. Der Verbandswechsel soll mit Beginn des neuen Jahres wirksam werden.

Vorstand und Geschäftsführung der Fachvereinigung Taxi und Mietwagen im GVN erklären: 

„Heute ist ein großer Tag für das bundesweite Gewerbe, aber auch für uns als GVN. Nur gemeinsam kann man in den aktuell schwierigen Zeiten etwas bewegen. Wir freuen uns, dies nun gemeinsam mit dem BVTM zu tun. Gleichzeitig hoffen wir, mit unserer Entscheidung ein Signal an weitere Landesverbände zu senden. Die Herausforderungen unserer Branche lassen sich nur bewältigen, wenn wir geschlossen auftreten und mit einer starken Stimme sprechen. Einheit statt Vielstimmigkeit der Interessenvertretung muss das Ziel sein, wenn wir die Zukunft des Taxi- und Mietwagengewerbes erfolgreich gestalten wollen.“ 

Michael Oppermann, Geschäftsführer des BVTM, ergänzt: 

„Wir begrüßen die Entscheidung des GVN ausdrücklich. In den ausgesprochen konstruktiven Gesprächen, die mein Präsidium und ich in Hannover mit Vorstand und Geschäftsführung des GVN führen durften, wurde sehr klar deutlich: Die Herausforderungen für das Taxi- und Mietwagengewerbe erfordern eine starke, geschlossene und schlagkräftige Interessenvertretung. Und das gelingt besser zusammen. Umso mehr freuen wir uns darauf, mit den Kolleginnen und Kollegen aus Niedersachsen künftig wieder gemeinsam an den zentralen Zukunftsthemen unserer Branche zu arbeiten und deren Anliegen auf Bundesebene mit Nachdruck zu vertreten.“ 

(Quelle: Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen)

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