VW ID.7 Tourer: Start ab 54.795 Euro brutto.

Aktuell ist der ID.7 Tourer billiger als die ID.7 Limousine, die am 11.3.2024 offiziell noch bei 56.995 Euro startet.

Der ID.7 ist als Tourer aktuell (11.3.2024) günstiger als die Limousine. | Foto: VW
Der ID.7 ist als Tourer aktuell (11.3.2024) günstiger als die Limousine. | Foto: VW
Thomas Kanzler
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Schon jetzt ist klar, dass der ID.7 Tourer zumindest in Deutschland, Skandinavien und UK der Limousine den Rang ablaufen dürfte. Zum Vorverkaufsstart ist nur der ID.7 Tourer Pro mit einem 210 kW starken E-Antrieb sowie 77 kWh-Akku konfigurierbar. Die WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 607 Kilometern. Die Grundausstattung ist üppig, die Varianten sind es (noch) nicht.

Serienmäßig ist VW-typisch der Uni-Lack Mondsteingrau, es gibt sonst nur fünf Metallic-Lacke die zwischen 755 und 905 Euro kosten. Wer aber für 895 bis 1.045 Euro das schwarze Dach in Kontrastfarbe ordern will, braucht dafür das „Exterieurpaket Plus“ und das „Smart Glas“-Panoramadach – kostet happige 5.025 Euro extra. Ähnlich verhält es sich bei den Rädern. Generell verbindet VW viel mehr Einzelausstattungen jetzt zwangsweise mit Paketen. Aber auch da bleibt man knapp: Zwei Exterieur- und zwei Interieurpakete gibt es, fertig.

Dazu noch ein paar Sonderausstattungen: Für 1.455 Euro ein „Assistentpaket“ mit weiteren Fahrassistenten, während das „Komfortpaket“ zusätzliche Klima- und Infotainment-Funktionen bietet. Es kostet 1.800 Euro zu Buche. Und für 990 Euro gäbe es eine klappbare Anhängerkupplung. Angsichts er eigentlich üppigen Serienausstattung dreist: Die Wärmepumpe muss für 990 Euro extra hinzugebucht werden, das Ladekabel für die Haushalts-Steckdose kostet 175 Euro.

Aktuell darf sogar noch eine „Aktionsprämie“ in Höhe von 4.760 Euro abgezogen werden, sodass . Privatkunden theoretisch ab 50.035 Euro ordern können. Rechnet man bei den gewerblichen Modellen die Mehrwertsteuer ab, darf man 4.617,65 Euro abziehen und landet netto bei 50.177,35 Euro netto.

Was bedeutet das?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, die Variantenvielfalt drastisch zu reduzieren. Dass VW aber manche Einzeloptionen an große Pakete knüpft, macht dann weniger Freude. Der Preis geht für das Gebotene in Ordnung, der Passat ist in der Basis aber trotzdem viel günstiger…

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