Elektrotaxis können bei Gewerbeimmobilien laden

Der baden-württembergische Energieversorger EnBW baut immer mehr Schnellladestationen bei Gewerbeimmobilien in ganz Deutschland.

Einen ersten Standort der Hahn-Gruppe hat EnBW bereits in Fulda ausgestattet. (Foto: EnBW)
Einen ersten Standort der Hahn-Gruppe hat EnBW bereits in Fulda ausgestattet. (Foto: EnBW)
Dietmar Fund

Immer mehr Anbieter von Gewerbeimmobilien möchten Kunden mit Schnellladestationen anlocken. Das könnte auch pausierende Fahrerinnen und Fahrer von Elektrotaxis und elektrisch angetriebenen Mietwagen zu einem Zwischenstopp nahe einem Supermarkt oder eines Stehcafés des in der Kassenvorzone angesiedelten Bäckers verleiten, um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Da ist es gut, dass der baden-württembergische Energieversorger EnBW seine Schnellladesäulen jetzt an immer neuen Standorten von Anbietern von Gewerbeimmobilien aufbauen möchte.

Seine neueste Kooperation gilt der Hahn-Gruppe aus Bergisch Gladbach. An zunächst 100 bundesweit verteilten Standorten der Gruppe baut EnBW nun eine nicht genannte Anzahl von Schnellladesäulen und –punkten auf. Ein erster Standort in Fulda ist bereits in Betrieb.

Der baden-württembergische Energiekonzern setzt auf Ladesäulen mit einer Ladeleistung von bis zu 300 kW. Sie werden zu 100 Prozent mit Ökostrom beliefert. Laden könne man dort zu einheitlichen und transparenten Preise je Kilowattstunde, verspricht EnBW. Die neuen Standorte gehören zum so genannten EnBW HyperNetz mit mehr als 150.000 Ladepunkten, die außer in Deutschland auch in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, in Frankreich und in Italien zu finden sind. Sie lassen sich über eine App aufsuchen, mit der man kontaktlos bezahlen kann.

Taxi- und Mietwagenbetriebe, die solche neuen Schnellladesäulen nutzen möchten, sollten darauf achten, dass ihre batterieelektrisch betriebenen Fahrzeuge auch einen entsprechend leistungsfähigen On-Boad-Lader haben.

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