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Taxiverband BZP attackiert Daimler-Chef Zetsche

Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband BZP reagierte auf den Zusammenschluss von car2go und myTaxi mit Fassungslosigkeit. In einem Schreiben protestierte der BZP nun bei Dr. Dieter Zetsche, dem Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG.
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Wie wir bereits am 24. Januar berichteten, beteiligte sich das Daimler-Tochterunternehmen car2go in der vergangene Woche mit 10 Millionen Euro an der Taxi-App myTaxi. Nun machten BZP Präsident Michael Müller, die beiden Vizepräsidenten Dietmar Schmidt und Peter Zander sowie Geschäftsführer Thomas Grätz ihrem Ärger im besagten Anschreiben Luft.

Dass ausgerechnet Daimler, einer der wichtigsten und vertrautesten Partner des BZP, die Bestell-App myTaxi über car2go millionenschwer finanziell unterstützt lässt den BZP wortwörtlich „vor Enttäuschung und Wut schäumen“. MyTaxi operiere mit der Zielsetzung, Bestellungen über eine Taxizentrale überflüssig zu machen.

Der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland sowie car2go hatten mehrfach zugesichert, den Verband über alles, was die Interessen des deutschen Gewerbes berühren könnte, vorab intensiv zu informieren. Dies sei nicht eingehalten worden.

„Entscheidend ist für die Branche (…), dass nun erneut ohne Absprache, ohne Information und mit eindeutig das Taxi- und Mietwagengewerbe und seinen Verband schädigenden Methoden vorgegangen wird und der BZP als erklärter Freund Ihres Hauses vor der Branche als Depp dasteht!“ findet der Verband drastische Worte und beendet den Brief schließlich mit einer klaren Aufforderung an den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG „(….) wir erwarten von Ihnen nun persönliche Maßnahmen – und sei es, offen zu sagen, dass die Verbindung Ihres Hauses zu uns bei Ihnen keinen Stellenwert mehr hat.“

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