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Benziner sind umweltschonender als Elektroautos

Mit Strom betriebene Fahrzeuge tragen einer neuen Studie zufolge längst nicht so stark zum Klimaschutz bei wie bislang angenommen. Der Ausbau der Elektromobilität könne sogar zu einer größeren Klimabelastung führen.
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Redaktion (allg.)

Das berichtet die „taz“ in ihrer heutigen Ausgabe unter dem Titel „Die Ökolüge vom Elektroauto“ und beruft sich dabei auf ein Gutachten des Öko-Instituts für das Bundesumweltministerium. Der geplante Ausbau der Flotte von Elektroautos auf eine Million Fahrzeuge bis zum Jahr 2020 führe demnach zwar zu einer Reduktion der Treibhausgas-Emissionen im Verkehrsbereich von sechs Prozent, mit effizienteren Benzinmotoren ließen sich jedoch 25 Prozent einsparen.

Den Grund für diese Klimabilanz sieht das Öko-Institut in den Strommengen, die durch Elektroautos verbraucht werden. Die Bilanz wäre nur dann ausgewogen, wenn dafür zusätzliche Mengen erneuerbarer Energie in den Strommarkt eingeführt würden. Sonst müsse der Bedarf der Elektroautos, der 2030 zwei Prozent des deutschen Stromverbrauchs ausmachen werde, durch Strom aus Kohle -und Gaskraftwerken gedeckt werden.

Der Grund, warum Autohersteller mit dem sehr niedrigen CO2-Ausstoß ihrer Elektroautos werben dürfen, heißt es in der „taz“, sei eine EU-Richtlinie. Nach dieser Vorschrift müsse nur angegeben werden, was am Auspuff freigesetzt werde. Hier können Elektroautos glänzen – ganz egal, wie viel Treibhausgase bei der Herstellung des Stroms zum Betrieb der Autos entstehen.

(sk)
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