Familie Hain fährt autonom Volvo

Volvo will bei einem Forschungsprojekt untersuchen, wie eigentlich die Menschen auf das autonome Fahren reagieren.
Wie die Göteborger Familie Hain mit ihrem autonom fahrenden Volvo klarkommt, werden die Schweden sicher bald erfahren. (Foto: Volvo Car Germany)
Wie die Göteborger Familie Hain mit ihrem autonom fahrenden Volvo klarkommt, werden die Schweden sicher bald erfahren. (Foto: Volvo Car Germany)
Dietmar Fund

Wie fühlen sich Menschen, wenn sie den autonomen Fahrmodus aktivieren und deaktivieren, wie sieht die Übergabe der Fahrzeugkontrolle aus und wie wollen die Kunden ihre Zeit im autonom fahrenden Auto nutzen? Diese Fragen möchte Volvo im Rahmen des Forschungsprojektes „Drive Me“ klären.

An dem Forschungsprogramm nehmen Autofahrer aus dem öffentlichen, privaten und akademischen Bereich teil. Im Laufe dieses Jahres werden die ersten 100 von ihnen mit selbstfahrenden Fahrzeugen in Göteborg unterwegs sein. Zur Tester-Truppe gehört eine Familie Hain, die Volvo medienwirksam in Szene setzte.

Der schwedische Hersteller in chinesischem Besitz möchte mit dem Projekt die Technik für das autonome Fahren basierend auf der Rolle des Fahrers definieren und nicht umgekehrt. Viele Autohersteller würden in der Eile bei der Entwicklung voll autonomer Fahrzeuge die Menschen aus den Augen verlieren, die diese Fahrzeuge nutzen sollten. Diesen Fehler will Volvo offensichtlich nicht machen.

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