40 Jahre Taxi Kósa, 25 Jahre Taxi Ostbayern: Zwei Jubiläen, ein gemeinsamer Weg
In Straubing kamen am letzten Wochenende Kollegen, Partner, Funktionäre und Weggefährten zusammen, um gleich zwei Jubiläen zu begehen: 40 Jahre Taxi Kósa und 25 Jahre Taxi Ostbayern. Zwei Betriebe, die eng miteinander verbunden sind – nicht nur durch die Familie Kósa, sondern durch ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung.
„Mein Vater hat den Grundstein gelegt“, sagte Alpár Kósa in seiner Begrüßung.
Er sprach ruhig und persönlich – ohne Pathos, aber mit sichtbarer Dankbarkeit. Noch vor wenigen Wochen hatte sich die Familie von Firmengründer László Kósa verabschieden müssen. Umso mehr sei es ihm ein Anliegen, diesen Tag nicht nur als Rückblick, sondern auch als Aufbruch zu verstehen.
Zwei Urkunden und viele warme Worte
Der Tag war mehr als eine Jubiläumsfeier. Es war auch ein Zeichen der Anerkennung – aus der Branche, für die Branche. Thomas Kroker, Vorsitzender des Landesverbands Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer und Präsident des TMV, und Patrick Meinhardt, Hauptgeschäftsführer des Taxi- und Mietwagenverbandes (TMV), überreichten persönlich die „große Ehrenurkunde“ des Verbands. Eine Auszeichnung, die nicht häufig vergeben wird.
Die Würdigung fiel deutlich aus: Die Familie Kósa habe nicht nur zwei erfolgreiche Betriebe aufgebaut, sondern Verantwortung übernommen – wirtschaftlich, sozial, regional. In der Urkunde heißt es, hier werde „die soziale Marktwirtschaft im Alltag gelebt“ – mit Fürsorge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit Kundenorientierung und mit einem Dienstleistungsverständnis, das nicht nur im Slogan, sondern in der täglichen Arbeit spürbar sei.
Regional verankert – und doch offen für Neues
Taxi Ostbayern betreibt heute Standorte in Straubing, Bogen und Regensburg. Die Flotte umfasst klassische Taxis, Fahrzeuge für Krankenfahrten sowie Wagen für Schülertransporte. Der Dienst läuft im 24/7-Betrieb – und das nicht nur mit Rücksicht auf die Nachfrage, sondern mit dem erklärten Ziel, verlässlicher Ansprechpartner für die Region zu sein. Umweltfreundlich und digital organisiert, aber ohne die Menschen aus dem Blick zu verlieren.
„Wenn Taxi-Ostbayern mit einer 40-jährigen Familientradition ein Vierteljahrhundert alt wird, ist das genügend Grund zum Feiern. Wir können froh sein, dass mittelständische Unternehmen im Taxi- und Mietwagengewerbe weiterhin zupacken, den Mut haben in die Zukunft zu investieren und so in der Region verlässlich für Arbeitsplätze zu sorgen“, sagte Kroker in seiner Ansprache.
Man spüre, dass die Zufriedenheit der Kunden im Fokus stehe.
Gemeinsam verliehen Kroker und Meinhardt Taxi Kósa und Taxi- und Mietwagen Ostbayern die große Ehrenurkunde des TMV für außergewöhnliches und innovatives Engagement.| Foto: TMV
Kroker lobte die Innovationsbereitschaft des Teams – verbunden mit Bodenhaftung und Sinn für Gemeinschaft. Auch Meinhardt fand klare Worte – besonders im Hinblick auf die Konkurrenz durch internationale Plattformanbieter:
„Wir sind als TMV stolz auf Unternehmen wie Taxi Kósa und Taxi Ostbayern, die den Mittelstand einfach leben. Gerade in Zeiten, in denen mit Uber & Co reine Geschäftemacher ferngesteuert aus ihrer Zentrale in Kalifornien unterwegs sind, ist es wichtig, dass wir zeigen, was Taxi wirklich bedeutet: Für die Menschen der Region dazusein.“
Jeder Taxiunternehmer und jeder Taxifahrer lebe Heimat, Tradition und Gemeinsinn. Umso mehr mache es ihn als einen Menschen, der sich den Prinzipien des Ehrbaren Kaufmanns verpflichtet fühle, wütend, wenn derartige Raubtierkapitalisten mit Dumpingpreisen unsere soziale Marktwirtschaft kaputt machen wollen, die auf einem fairen Wettbewerb fußen müsse.
„Deswegen gilt mein großer Dank dem Team von Taxi Kósa und Ostbayern: Zeigen wir, dass der Zusammenhalt und das Gemeinwohl bei Euch vor Ort, in Bayern und in unserer TMV-Familie die beste Antwort auf die kalte, herzlose Ellenbogenmentalität von Uber & Co ist“, so Meinhardt weiter.
Ein Tag für das Team
Die rund 100 Gäste, darunter viele Mitarbeitende, genossen den Nachmittag in gelöster Atmosphäre. Es wurde gegessen, erzählt, gelacht – und auch ein bisschen diskutiert, etwa über neue gesetzliche Vorgaben, die Zukunft des Gewerbes und die Frage, wie sich digitale Systeme sinnvoll in die Arbeit integrieren lassen, ohne den persönlichen Kontakt zu verlieren.
Alpár Kósa fasste es gegen Ende der Veranstaltung so zusammen:
„Ohne unser Team gäbe es heute nichts zu feiern.“ Und dieser Satz, der beinahe beiläufig fiel, traf den Kern des Tages: Zwei Betriebe, zwei Jubiläen – aber nur eine gemeinsame Geschichte. Und die beginnt jeden Tag neu.
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